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Mobile Health: Was genau steckt hinter diesem Begriff?

Sowohl bei den Ärzten, als auch bei den Krankenkassen treten oft Begrifflichkeiten, wie mobile Health, mHealth oder eHealth auf. Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen und in welchen Zusammenhang sehen diese zur TarisApp? Wir klären auf.  

Was versteht man unter mHealth?  

Unter mHealth versteht man medizinische Massnahmen oder auch Verfahren, die auf mobilen Endgeräten angeboten werden. Zu den Endgeräten gehören unter anderem Smartphones und Tablets. Bei mHealth werden neuste Technologien genutzt, um medizinische Massnahmen und Verfahren einfacher und effizienter zu gestalten. Das Ziel von mHealth ist es, eine ordentliche medizinische Versorgung durch mobile Endgeräte sicherzustellen.  

Für mHealth gibt es einige unterschiedliche Bezeichnungen. Dazu gehören mHealth, mobile Health und auch mobile Healthcare. Neben mHealth tritt auch der Begriff eHealth oft in Erscheinung. Eine konkrete Unterscheidung zwischen beiden Begriffen gibt es nicht. Stattdessen wird eHealth oft als Überbegriff genutzt, während mHealth speziell für die Bezeichnung von medizinischer Versorgung über mobile Endgeräte genutzt wird. Der Begriff eHealth umfasst somit alle medizinischen Themenfelder, welche durch intelligente Technologien unterstützt werden.  

Wann kommt mHealth zur Anwendung? 

Mobile Health findet in vielen unterschiedlichen Bereichen seine Anwendung. Bei Krankenkassen, Ärzten, mobilen Apps und vielen mehr. Alle Bereiche haben das gleiche Ziel: die medizinische Versorgung effizienter zu gestalten. Bei Krankenkassen zum Beispiel kann man über eine mobile App Punkte sammeln und der Krankenkasse somit bestätigen, dass man einen gesunden Lebensstil führt. Dafür gibt es im Gegenzug meist Prämien wie Geldauszahlungen oder Vorteile bei Partnern. Zudem kann man bestimmte Anliegen direkt durch die App bearbeiten lassen.  

Bei Ärzten hat sich vor allem die Telemedizin durch mHealth durchgesetzt. Hierbei können Ärzte ihre Patienten bei kleineren Anliegen direkt durch den Laptop oder das Smartphone behandeln. Voraussetzung sind natürlich nur Anliegen, wie Rezeptverschreibungen oder Anliegen, die sich durch die Videokamera behandeln lassen. Dafür müssen Symptome vorliegen, die vor allem optisch diagnostiziert werden können.  

Neu in der Welt der mHealth sind mittlerweile mobile Apps, welche immer mehr an Aufmerksamkeit gewinnen. Dazu gehören mHealth Apps wie unsere TarisApp. Mithilfe von mHealth Apps können zum Beispiel Notrufe und Erste Hilfe deutlich schneller erfolgen, als bisher. Dazu gibt es noch viele weitere Bereiche für mobile Healthcare: Hilfe bei psychischen Problemen, das Management von chronischen Krankheiten, Mütter- und Kinderbetreuung, u.v.m. 

Was sind die Vorteile von mHealth?  

Die Nutzung von mHealth soll natürlich viele Vorteile schaffen, damit die medizinische Versorgung revolutioniert wird und sich den aktuellen technologischen Begebenheiten anpasst. Ein Hauptvorteil von mobile Health ist vor allem die bessere Kommunikation zwischen zweien Parteien. Krankenkassen und Ärzte können schneller mit Patienten kommunizieren und bestimmte Anliegen schneller bearbeiten.  

Ärzte können sich zudem lange Schlangen und Wartezeiten in den Arztpraxen und Krankenhäusern sparen. Davon profitieren sowohl die Ärzte, als auch die Patienten. Patienten können schneller behandelt werden und medizinische Einrichtungen müssen sich nicht mit überfüllten Notfallambulanzen auseinandersetzen.  

Weitere Vorteile können sein:  

  • Effizientere Versorgung  
  • Bessere Behandlung 
  • schnelle Auswertung von Gesundheitsdaten 

Neben den vielen Vorteilen verbärgen sich auch einige wenige Nachteile. Auch bei mHealth werden viele Daten gesammelt, welche unbedingt geschützt werden müssen. Doch mHealth befindet sich noch in der Entwicklung und verbessert sich ständig in einem laufenden Prozess. Denn das Ziel von mHealth ist immer noch, dass die Vorteile den Nachteilen überwiegen und somit einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen.  

Wie funktioniert die TarisApp? 

Unsere TarisApp befasst sich hauptsächlich mit der Ersten Hilfe und der Notfallversorgung durch mobile Endgeräte. Dies geschieht mithilfe einer App, welche den Namen TarisApp trägt. Mithilfe der App kann man unter anderem durch einen einfachen Knopfdruck in der App, den Notruf wählen. Zudem kann man durch die App weitere Hilfe in der näheren Umgebung anfordern. Bei dieser Hilfe handelt es sich ausschliesslich um medizinisch geschultes Personal, welches sich vorab in der App registriert.  

Dadurch können Ärzte, Krankenschwestern oder auch Ersthelfer jederzeit als Lebensretter agieren. Sei es beim Einkauf oder beim Spaziergang, man ist jederzeit zur Ersten Hilfe bereit. Somit können Menschen mit geschultem medizinischem Wissen auch ausserhalb der Arbeitszeit helfen und eventuell Menschenleben retten.  

Wie kann die TarisApp helfen?  

Befindet man sich in einer Notfallsituation, so kann man durch einen einfachen Knopfdruck in der App den Notfallalarm auslösen. Dadurch wird der Notruf gewählt und gleichzeitig weitere Hilfe in nähere Umgebung angefordert. Zudem bekommt man auch direkt durch die App weitere Handlungsempfehlungen für den Notfall an der Unfallstelle. Oder auch die Navigation zum nächstgelegenen Defibrillator, falls dieser notwendig ist.  

Die TarisApp kann vor allem mit der schnellen Erstbehandlung helfen. Wussten Sie schon, dass es durchschnittlich 15 Minuten und 54 Sekunden braucht, bis die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintreffen? 15 Minuten ohne professionelle Hilfe, können im Ernstfall extrem lange sein. Bei einer Notfallsituation, bei dem es um das Überleben geht, muss die Hilfe so schnell wie möglich erfolgen.  

Denn bei einem Notfall sind die Unfallopfer immer auf die Erste Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Und handelt es sich dabei direkt um medizinische Fachkräfte, so steigt die Überlebenschance um ein Vielfaches. Zwar ist die Erste Hilfe durch Passanten enorm wichtig, doch die Hilfe von medizinischem Personal noch viel wichtiger. Die meisten Menschen haben zwar mal einen Erste-Hilfe-Kurs belegt, doch das Wissen wird nur sehr selten aufgefrischt. Kommt es dann zu einem Notfall, so sind die meisten mit der Situation überfordert und wissen nicht, wie sie agieren sollen.  

Hinweis: Erfahren Sie mehr über die TarisApp gleich hier 

Weitere Artikel: 

Quellen und weitere Links:

  • https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mobile-health-54125
  • https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/gesellschaft/anwendungen-ehealth-mhealth-106124

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Knochenbruch: Wie leistet man Erste Hilfe?

Knochenbrüche gehören zu den häufigsten Verletzungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens erleidet. Viele Menschen erleiden vor allem im Kindesalter Knochenbrüche, da Kinder sehr lebendig sind und Gefahren oft nicht erkennen. So kommt es mal vor, dass das Kind mit einem gebrochenen Arm oder Bein heimkommt. Doch was macht man dann? Wir erklären die Erste Hilfe nach einem Knochenbruch.  

Wie kann man sich einen Knochen brechen?  

Einen Knochen kann man theoretisch jederzeit brechen. Wahrscheinlicher wird ein Bruch, wenn man Sport treibt. Hier kommt es immer wieder zu ungünstigen Situationen oder groben Fouls, welche Knochenbrüche hervorrufen können. Vor allem im Fussball kommt es immer wieder zu starken Knochenbrüchen, da die Spieler mit Stollen an den Schuhen grobe Fouls begehen.  

Doch auch in anderen Situationen kann ein Knochen brechen. Hierbei kommt es auch auf den Knochen an. Während die Knochen am Finger relativ schnell und leicht brechen können, ist unser Beckenknochen prinzipiell kaum zu brechen. Auch mit dem Alter wird man anfälliger für Knochenbrüche, da die Knochen lange nicht mehr so stark und stabil sind.  

Zudem kann man bei Knochenbrüchen zwischen zwei Arten von Knochenbrüchen unterscheiden. Dabei unterscheidet man zwischen einem geschlossenen und einem offenen Bruch. Bei einem offenen Bruch entsteht eine Wunde, bei der Blut austreten und der gebrochene Knochen herausragen kann. Bei einem geschlossenen Bruch entsteht keine Wunde, dennoch kann man den Bruch meist sehr gut erkennen.  

Knochenbrüche erkennen  

Kommt es zu einem Knochenbruch, so kann es sein, dass die betroffene Person den Bruch nicht wahrnimmt. Der Betroffene hat zwar schmerzen, doch vermutet meist eine Prellung oder ähnliches. Deshalb ist es wichtig, dass man selbst einen Bruch erkennt und ihn diagnostizieren kann. Um einen Knochenbruch erkennen zu können, muss man das Verhalten der betroffenen Person aufmerksam beobachten. Zudem sollte man sich die verletzte Stelle selbst genau anschauen.  

Bei einem Knochenbruch sollten Sie auf folgende Punkte achten:  

  • leichte bis starke Schmerzen an der betroffenen Stelle  
  • Schwellungen am Knochenbruch 
  • Schonhaltung der betroffenen Person  
  • die gebrochene Stelle kann nur eingeschränkt genutzt werden  
  • Hämatome (blaue Flecken)  
  • vorhandene Wunde bei offenen Brüchen  

Bei starken Brüchen an bestimmten Körperstellen:  

  • Bei Knochenbrüchen rundum des Kopfes kommt es zu Blutungen aus der Nase, dem Mund oder/und dem Ohr. 
  • Ein Beckenbruch löst starke Schmerzen in der unteren Bauchregion aus und die betroffene Person zieht meist die Beine von selbst zusammen.  
  • Brüche an der Wirbelsäule verursachen ein Taubheitsgefühl oder ein Kribbeln an bestimmten Körperstellen. 

Wie kann man Erste Hilfe nach einem Knochenbruch leisten?  

Kommt es zu einem Knochenbruch, so ist die betroffene Person auf die Erste Hilfe der Mitmenschen angewiesen. In der Regel sollte die betroffene Person bei einem Knochenbruch für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gehen.  

Halten Sie sich bei einem Knochenbruch an folgende Erste-Hilfe-Tipps: 

  • Die gebrochene Stelle sollte nicht mehr bewegt und stattdessen ruhiggestellt werden.  
  • Fragen Sie die betroffene Person nach Schmerzen und wie stark diese sind. Doch Vorsicht!  Betroffene können bei Knochenbrüchen oft nur schwer die Schmerzen wirklich einschätzen.  
  • Versuchen Sie in keinem Fall den Knochenbruch zu bewegen oder einzurenken.  
  • Bei einem geschlossenen Knochenbruch können Sie die betroffene Stelle kühlen.  
  • Bei einem offenen Bruch sollten Sie die Wunde bedecken.  
  • Steht die betroffene Person unter Schock, so versuchen Sie die Person zu beruhigen.  
  • Wählen Sie den Notruf (112) und fordern Sie weitere Hilfe an.  

Je nachdem welcher Knochen gebrochen ist, gibt es kleine Unterschiede bei der Ersten Hilfe. Bei Knochenbrüchen am Arm kann man zum Beispiel mithilfe eines Dreiecktuchs den Arm stabilisieren. Hat man es mit einem gebrochenen Bein zu tun, so kann man das betroffene Bein mit Decken oder Kleidungsstücken umpolstern. Bei einem Knochenbruch an der Wirbelsäule hingegen sollte man die betroffene Person auf keinen Fall bewegen. Ansonsten droht man die betroffene Person tödlich zu verletzen oder verursacht eine Querschnittslähmung.  

Wie kann man einen Knochenbruch behandeln?  

Bei der Behandlung eines Knochenbruchs gibt es in der Regel zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Bei leichteren Brüchen kommt gerne mal der Gips dran, wie vielleicht viele in der Kindheit bei Freunden mitbekommen haben. Handelt es sich um starke oder komplizierte Brüche, so muss man sich in der Regel einer Operation unterziehen. Bei einer Operation werden die Knochen meist mit einer Platte und mehreren Schrauben fixiert, sodass der Knochenbruch wieder abheilen kann.  

Nach der Behandlung eines Knochenbruchs muss man zunächst sehr vorsichtig mit der betroffenen Stelle umgehen. Sportler müssen in der Regel langsam in das Training zurückkehren, ohne einen erneuten Bruch zu verursachen. Denn der betroffene Knochen ist nach der Behandlung noch nicht so stark, wie vor dem Bruch. Deshalb braucht auch ein Knochenbruch seine Zeit zum Regenerieren. 

Unterstützt wird man dabei in der Regel von einem Physiotherapeuten. Bei der Physiotherapie wird der abgeheilte Knochenbruch mit unterschiedlichen Übungen wieder zu alter Stärke geformt. Die Physiotherapie bekommt man prinzipiell vom behandelnden Arzt verschrieben.  

Was passiert, wenn ein Knochenbruch nicht richtig verheilt?  

Die Behandlung eines Knochenbruchs kann auch weitere Komplikationen verursachen. Dazu gehören Begleitverletzungen, wie zum Beispiel Sehnenrisse oder Verletzungen an der Haut. Nach einer Behandlung kann es zu einer Thrombose kommen, da der betroffene Körperteil lange ruhiggestellt werden muss. Bei einem komplizierten Bruch oder auch bei einer schlechten Behandlung kann es dazu kommen, dass der Knochenbruch nicht richtig verheilt. Dann muss der Knochen theoretisch nochmals gebrochen und behandelt werden. 

Weitere Artikel: 

Quellen und weitere Links:

  • https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/knochenbruch/knochenbrueche/
  • https://www.haufe.de/arbeitsschutz/arbeitsschutz-office-professional/erste-hilfe-358-knochenbrueche_idesk_PI13633_HI1479643.html
  • https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/orthopaedische-erkrankungen/wenn-der-knochen-bricht-2018638

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Erste Hilfe nach einem Sportunfall: Was Sie beachten müssen!

Fussball, Handball oder Skifahren. Das sind nicht nur Sportarten, sondern potenzielle Gefahren für Sportverletzungen. Täglich werden viele Patienten wegen Sportunfällen operiert oder behandelt. Seien es nur leichte oder auch starke Verletzungen, alle Verletzungen müssen schnell behandelt werden. Wir zeigen, wie Sie die Erste Hilfe nach einem Sportunfall richtig anwenden.  

Welche Sportunfälle gibt es?  

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Sportarten oder Sportaktivitäten. Sei es der Profifussballer oder nur der Hobbykicker, überall lauert die Gefahr einer Sportverletzung. Prinzipiell kann man sich verletzten, sobald man beginnt sich zu bewegen. Deshalb werden Sportverletzungen gerne auch als Verletzungen des Bewegungsapparts bezeichnet. Sportverletzungen können an jeder Stelle des Körpers auftreten. Eine Prellung oder ein blauer Fleck gehören zu den harmlosesten Sportverletzungen und können auch mit Hausmitteln behandelt werden.  

Ein Kreuzbandriss oder eine Schulterluxation gehören dagegen zu den gefährlicheren und schmerzhafteren Verletzungen beim Sport. Diese Art an Sportverletzung muss dann meist mit einem operativen Eingriff behandelt werden und setzt eine lange Sportpause voraus. Selbst ein einfacher Bruch reicht schon oft für eine operative Behandlung aus. Doch viele Verletzungen werden von den Verletzten zunächst nicht wahrgenommen. Die Folge kann sein, dass man mehr Schaden anrichtet, als man möchte.  

Deshalb ist es wichtig die Person auf die Verletzung aufmerksam zu machen bzw. sie auf Verletzungen zu durchsuchen. Somit ist die Erste Hilfe nach einem Sportunfall enorm wichtig, um weitere oder komplizierte Verletzungen zu vermeiden.  

Wie kann man erste Hilfe leisten?  

Bevor man die Erste Hilfe nach einem Sportunfall anwendet, ist es wichtig eine Verletzung zu erkennen. Sportler stehen beim Ausüben der Sportaktivität meist unter Adrenalin und nehmen leichtere Verletzungen kaum wahr. Auch bei stärkeren Verletzungen stehen betroffene meist so unter Schock, dass sie den Schmerz nicht richtig wahrnehmen.  

Sollte es zu einem Sportunfall kommen, dann beachten Sie folgende Punkte:  

  1. Sofort handeln! Nach einem Sportunfall sollte man sofort handeln und dem Verletzten zur Hilfe eilen. Auch wenn die betroffene Person meint, es sei nicht schlimm oder tut kaum weh. In jedem Fall sollte man sich die Verletzung ansehen und sich selbst ein Bild machen.  
  2. Unfallstelle absichern! Anschliessend sollte man die Unfallstelle absichern und weitere Personen von dem Unfallort fernhalten. Je mehr Menschen sich um eine Person sammeln, desto schwieriger wird es der verletzten Person zu helfen.  
  3. Ansprechen! Im nächsten Schritt sollte man die verletzte Person ansprechen und sie gegebenenfalls versuchen zu beruhigen. Es hilft die Person an den Armen, Schultern oder den Beinen zu berühren und Körperkontakt herzustellen. Das hat in der Regel eine beruhigende Wirkung für die betroffene Person. Fragen Sie die betroffene Person, an welcher Stelle Schmerzen auftreten und wie stark diese sind.  
  4. Diagnose! Schauen Sie sich die verletzte Stelle am Körper vorsichtig an und suchen Sie gegebenenfalls nach weiteren Verletzungen. Viele Verletzungen sind auf den ersten Blick nicht sichtbar und unter der Sportkleidung versteckt. Neben der Suche nach weiteren Verletzungen ist es vor allem wichtig dem Verletzten zuzuhören.  
  5. Behandlung! Bei leichteren Verletzungen steht erstmal viel Ruhe und Sportverbot an. Nach kurzer Zeit sollte die Verletzung abheilen. Den Heilungsprozess kann man oft mit einfachen Hausmitteln unterstützen. Bei stärkeren Verletzungen ist der Notruf (112) zu wählen oder die betroffene Person in ein Krankenhaus zu bringen.  

Was passiert nach der Ersten-Hilfe-Leistung?  

Nach der Erste-Hilfe-Leistung müssen Verletzungen weiterhin gut behandelt werden. Bei leichteren Verletzungen, welche man selbst behandeln kann, empfiehlt sich die Anwendung der PECH-Regel.  

  • P – Pause: Es ist wichtig dem Körper eine Pause zu gönnen und sich Zeit für die Genesung zu nehmen.  
  • E – Eis: Nach der Ersten Hilfe lässt sich eine Verletzung mit Eis gut behandeln. Achten Sie nur darauf, dass die betroffene Stelle am Körper nicht friert. Deshalb sollte man ein Kühlmittel nicht direkt auf die Haut legen, sondern mit einem Tuch überdecken. Eis wirkt schmerzlindernd und kann die Einblutung an der betroffenen Stelle verringern.  
  • C – Compression: Mit einer Kompression lässt sich Druck auf die verletzte Stelle ausüben. Das kann unteranderem verhindern, dass sich eine Schwellung bildet bzw. stark ausbreitet. Mit einem einfachen Druckverband lässt sich die Verletzung behandeln.  
  • H – Hochlagern: Indem man die verletzte Stelle hochlagert, lassen sich Flüssigkeitsansammlungen und Blutzufuhr verhindern.  

Bei stärkeren Sportverletzungen ist ein operativer Eingriff und eine Behandlung beim Physiotherapeuten notwendig. Nur so lässt sich die Verletzung heilen und zur alten Form zurückfinden. Hierbei ist wichtig, dass man dem Körper viel Zeit zur Heilung gibt. Beginnt man zu früh mit dem Sport, so ist die betroffene Stelle verletzungsanfälliger.  

Sportunfälle vorbeugen  

Viele Sportunfälle entstehen, weil man nicht gut vorbereitet ist oder seinen eigenen Körper an die Grenzen seiner Belastung bringt. Mit nur einfachen Tricks und Tipps kann man seinem Körper einen Gefallen tun und ihn vor Sportverletzungen schützen.  

Halten Sie sich an folgende Tipps, um Sportverletzungen vorzubeugen:  

  • Vor der Sportaktivität sollte man sich ausreichend aufwärmen.  
  • Man sollte für die entsprechende Sportaktivität bestens vorbereitet sein. Dazu gehören, das passende Schuhwerk oder die passende Schutzkleidung.  
  • Bei Outdooraktivitäten sollte man nur bei guten Wetterbedingungen Sport ausführen.  
  • Werden die Muskeln stark beansprucht, so muss man ihnen auch genug Ruhe bieten. Ist der Körper ausgereizt, so verletzt man sich deutlich schneller.  
  • Je nach Sportart auf Regeln achten und diese befolgen. Zudem sollte man immer fair gegenüber seinen Mitspielern und Gegnern sein. Nimmt man keine Scheu vor groben Fouls, so nimmt man auch keine Scheu vor Sportverletzungen.  
  • Sport nur treiben, wenn man sich wirklich gesund fühlt. Bei Fieber, Erbrechen, Durchfall oder allgemeinem Unwohlsein sollte man lieber auf Sport verzichten.  

Weitere Artikel: 

Quellen und weitere Links:

  • https://asvz.ch/sites/default/files/imce/documents/_Notfall/Notfall_Erste-Hilfe-im-Sport-Ratgeber_DRK.pdf
  • https://www.tk.de/techniker/magazin/sport/sportverletzungen/pech-regel-2006152

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Erste Hilfe nach dem Ertrinken: Wie kann man helfen?

Baden im Wasser kann einem sehr viel Spass bereiten. Doch neben dem Spass birgt das Wasser auch viele Gefahren. Im Jahr 2020 wurden laut SLRG SSS, 46 Ertrinkungsfälle gemeldet worden. Während und nach dem Ertrinken sind betroffene Personen auf sofortige Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Wir erklären mehr zum Thema Erste Hilfe nach dem Ertrinken.  

In welchen Situationen kann jemand ertrinken?  

Nüchtern betrachtet können Menschen dort ertrinken, wo es auch Wasser gibt. Oft sind es die Umstände, die entscheidend für das ertrinken sind. Für Nichtschwimmer wird es besonders gefährlich, wenn sie plötzlich in der Tiefe des Wassers landen oder sich im Nichtschwimmerbereich aufhalten. Kommt es zu einem Badeunfall und Menschen fallen über Bord, so kann es auch schnell zum Ertrinken kommen. Auch, wenn die Personen schwimmen können. Hat man einen Badeunfall und stösst sich zufällig den Kopf und landet dann im Wasser, so ist man ohnmächtig. Auch dann können Menschen ertrinken.  

Im Freibad kommt es auch gelegentlich zu Unfällen, bei denen Menschen ertrinken können. Kinder oder Jugendliche springen vom Beckenrand und springen versehentlich auf eine tauchende Person. Hier kann die betroffene Person das Bewusstsein verlieren und langsam ertrinken, ohne dass es wirklich jemand bemerkt. Deshalb sollte man im Freibad stets die Regeln befolgen und auf seine Mitmenschen achten.  

Gefährlich wird es für Menschen im Wasser besonders im Sommer. Hohe Temperaturen und kaltes Wasser können dem Körper viel ausmachen. Es kommt zu einem Krampf oder einem Herzstillstand. Auch starke Strömungen können unseren Körper an die Grenzen seiner Kräfte bringen. Wichtig ist auch auf sich selbst Acht zu geben und im Zweifel nie alleine im Wasser unterwegs zu sein. Doch wenn es darauf ankommt, muss man vielleicht selbst Erste Hilfe leisten. Dann sollte man bestens auf die Situation vorbereitet sein.  

Wie erkennt man einen Notfall im Wasser?  

Grundsätzlich sollte man ein Auge dafür haben, wann eine Person wirklich am Ertrinken ist. Je weiter die betroffene Person vom Ufer entfernt ist, desto schwieriger ist die Notsituation tatsächlich einzuschätzen. Ist es der betroffenen Person noch möglich, so wird diese vermutlich nach Hilfe schreien. Doch oft ist das für das Opfer nicht möglich. Stattdessen sollte man Ausschau halten, ob sich der Kopf stark überstreckt. Somit versucht das Opfer noch nach Luft zu schnappen. Zusätzlich dazu versuchen betroffene Personen sich irgendwie über Wasser zu halten, indem sie sehr stark mit dem Armen auf das Wasser schlagen.  

Bei Kindern sieht das ein wenig anders aus. Kindern ist es in der Regel nicht möglich den Kopf so zu strecken, dass Mund und Nase über Wasser sind. Stattdessen versuchen Kinder sich mit allem, was sie haben über Wasser zu halten. Aussenstehende können dann höchstens Bewegungen der Arme und Hände wahrnehmen. Im Gegensatz zu Erwachsenen verfallen Kinder beim Ertrinken schnell in eine “Starre” und ertrinken sofort. Kinder gehen auch gerne tauchen, was für Aussenstehde verdächtig wirken könnte. Deshalb sollte man Kinder im besten Fall jederzeit im Auge behalten.  

Wie kann man erste Hilfe leisten?  

Sollte es zu einer Notsituation kommen, bei dem eine Person am Ertrinken ist, dann können Sie sich an folgende Tipps halten:  

  • Hilfe von einem sicheren Ort holen! Bevor man versucht die Person aus dem Wasser zu ziehen, sollte man einen Notruf absetzen. Ist man zu zweit an der Unfallstelle, so kann man sich die Arbeit aufteilen. Denn betroffene Personen schlagen in der Regel beim Ertrinken unkontrolliert um sich oder versuchen sich an etwas festzuhalten. So kann der Ersthelfer auch in Gefahr geraten. Deshalb sollte man zunächst versuchen der Person vom Ufer aus zu helfen, sofern das möglich ist. Zum Beispiel ein Rettungsring kann hierbei hilfreich sein.  
  • Atmung kontrollieren und Unterkühlung stoppen! Ist die betroffene Person aus dem Wasser, so sollten Sie die Unterkühlung des Opfers stoppen. Dazu sollten Sie die nasse Kleidung der betroffenen Person abnehmen. Zusätzlich dazu können Sie, falls vorhanden, eine Rettungsdecke über das Opfer legen. Achtung! Die silberne Seite nach unten bzw. innen. Ist die Person bei Bewusstsein, so prüfen Sie, ob die betroffene Person noch ein Gefühl in den Beinen hat. Ist das der Fall, so sollte die Person nicht bewegt werden. Durch einen Sturz in das Wasser kann es nämlich zu Verletzungen an der Wirbelsäule kommen. Ist die Person nicht mehr bei Bewusstsein, so sollten Sie sofort die Atmung kontrollieren. Sollte die Person atmen, so legen Sie diese in die stabile Seitenlage. Ist keine Atmung vorhanden, so beginnen Sie mit den Wiederbelebungsmassnahmen 

Badeunfälle vorbeugen 

Ein Badeunfall kann im besten Fall schon vorher verhindert werden, indem man bestens vorbeugt.  

Beachten Sie folgende Tipps:  

  • Bei heissen Aussentemperaturen sollte man sich vorher unbedingt gut abkühlen. 
  • Sobald man im Wasser friert, sollte man das Wasser verlassen.  
  • Man sollte nur dann ins Wasser springen, wenn man sicher weiss, dass es tief genug ist.  
  • Vor Boote und Schiffen sollte man sich fernhalten.  
  • Als Nichtschwimmer sollte das Wasser maximal bis zur Bauchhöhe gehen.  
  • Baden sollte man nur dann, wenn man sich auch wirklich gesund und wohlfühlt.  
  • Sollte es zu einem Gewitter kommen, so sollte man sofort aus dem Wasser gehen.  
  • Man sollte darauf verzichten, andere unter Wasser zu tauchen.  
  • Sowohl mit vollem, als auch mit leerem Magen sollte man nicht baden gehen.  
  • Die eigenen Fähigkeiten und Kräfte sollte man nicht überschätzen.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/erste-hilfe/notfall/ertrinken
  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/die-nasse-gefahr-erste-hilfe-bei-badeunfaellen-und-ertrinken.html
  • https://www.slrg.ch/medien/ertrinkungsstatistik.html
  • https://www.drk.de/hilfe-weltweit/aktuelles-weltweit/meldung/so-helfen-sie-richtig-drk-tipps-zu-badeunfaellen/

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Erste-Hilfe-Set: Was Sie unbedingt brauchen!

Ein Erste-Hilfe-Set kann im Notfall bei Verletzungen helfen und somit auch Leben retten. Ob Erste-Hilfe-Koffer, Erste-Hilfe-Tasche oder Erste-Hilfe-Kasten. Sie dienen zur Unterstützung der Ersten Hilfe. Doch wie sieht der Inhalt eines Ersten-Hilfe-Sets aus und was muss man alles beachten?  

In welchen Situationen brauche ich ein Erste-Hilfe-Set?  

Ein Erste-Hilfe-Set kann in jeder Situation helfen. Sei es nur eine kleine Schnittwunde bei Hausarbeiten in der Küche oder nach einem Unfall auf der Autobahn. Mit einem Erste-Hilfe-Set soll schnell und professionell geholfen werden.  

Während es in anderen Ländern, wie Deutschland, die Pflicht zum Führen eines Erste-Hilfe-Koffers im Wagen gibt, ist das in der Schweiz nicht der Fall. Dennoch wird empfohlen für einen möglichen Notfall eine Erste-Hilfe-Ausrüstung im Auto mitzuführen. Neben dem Auto kann man ein Erste-Hilfe-Set auch Zuhause in den eigenen vier Wänden aufbewahren. Somit ist man auch im eigenen Heim auf alle möglichen Notfälle bestens vorbereitet.  

Auch für Unterwegs bietet sich ein kleines Erste-Hilfe-Set an. Dieses Set ist meist sehr schlicht und klein gehalten, sodass es in die eigene Tasche oder in den eigenen Rucksack passt. Ein Erste-Hilfe-Set wird vor allem für größere Ausflüge, wie Wanderausflüge empfohlen.  

Wie muss ein Erste-Hilfe-Set aussehen?  

Ein Erste-Hilfe-Set wird nicht willkürlich zusammengestellt, sondern der Inhalt richtet sich nach einer vorgegebenen DIN-Norm. Dabei spielen zwei DIN-Normen eine wichtige Rolle: DIN 13157 und DIN 13169. Bei der DIN 13157 handelt es sich um Verbandskästen, welche bereitgestellt werden, um eine ordentliche Erste Hilfe zu gewährleisten. Bei der DIN 13169 handelt es sich um größere Verbandskästen, wie beispielsweise einen Erste-Hilfe-Koffer.  

Die DIN-Norm kommt aus Deutschland und hat somit rein rechtlich nur eine Bedeutung in Deutschland. Dennoch wird die DIN-Norm gerne auch in der Schweiz ins Spiel gebracht. Möchten Sie sich ein Erste-Hilfe-Set zulegen, so schadet es nicht einen Blick in die Norm der deutschen Kollegen hineinzuwerfen.  

Erste-Hilfe-Set (für unterwegs)  

Ein kleines Erste-Hilfe-Set für die Handtasche oder den Rucksack lässt sich schnell und einfach zusammenstellen. Gerne werden auch kleinere Erste-Hilfe-Sets fertig zusammengestellt zum Verkauf angeboten. Solch ein Erste-Hilfe-Set bietet sich für Wanderungen oder Ausflüge an. Dabei reicht folgender Inhalt meist schon aus:  

  • 1x Rettungsdecke
  • 1x Verbandspäckchen (mittelgroß) 
  • 1 Paar Vinylhandschuhe 
  • 1x nicht haftende Kompresse  
  • 1x Pflasterstrips (Set) 

Hierbei handelt es sich um die absoluten Basics in einem Erste-Hilfe-Set. Je nach Bedürfnis kann das Set auch erweitert werden.  

Erste-Hilfe-Kasten  

Ein Erste-Hilfe-Kasten findet sich vor allem im eigenen Zuhause oder im Betrieb wieder. Mit dem Erste-Hilfe-Kasten sollen stärkere Verletzungen behoben werden, die im Eigenheim oder bei der Arbeitsstätte entstehen können. Neben dem Erste-Hilfe-Kasten finden auch Erste-Hilfe-Schränke in einem Betrieb Verwendung. Ein Erste-Hilfe-Schrank ist in der Regel etwas größer und mit mehr Inhalt ausgestattet. Sollte sich ein Erste-Hilfe-Kasten in Ihrem Betrieb befinden, dann fragen Sie den Arbeitgeber, wo sich dieser befindet. Im Notfall ist es immer gut zu wissen, wo dieser steht.  

Erste-Hilfe-Koffer  

Der Erste-Hilfe-Koffer ist das gängigste Erste-Hilfe-Set, welches vor allem im Auto oder in größeren Einrichtungen, wie Museen zu finden ist. Der Erste-Hilfe-Koffer ist mit am besten für eine Notsituation ausgestattet.  

Folgender Inhalt muss laut DIN-Norm enthalten sein:  

  DIN 13157  DIN 13169 
Verbandstuch DIN 13152  1  2 
Verbandspäckchen DIN 13151 (klein)  1  2 
Verbandspäckchen DIN 13151 (mittel)  3  6 
Verbandspäckchen DIN 13151 (groß)  1  2 
Fixierbinde (4 m x 6 cm)  2  4 
Fixierbinde (4 m x 8 cm)  2  4 
Kompresse  6  12 
Augenkompresse   2  4 
Fingerkuppenverband (4,3 x 7,2 cm)  4  8 
Fingerverband (12 x 2 cm)  4  8 
Pflasterstrips (klein)  4  8 
Pflasterstrips (groß)  8  16 
Heftpflaster (5 m x 2,50 cm)  1  2 
Wundschnellverband (10 x 6 cm)  8  16 
Rettungsdecke Gold/Silber (210 x 160 cm)   1  2 
Dreiecktuch  2  4 
Kleiderschere kniegebogen (19 cm)   1  1 
Einmalhandschuhe  4  8 
Vliestücher (20 x 30 cm)  5  10 
Folienbeutel (30 x 40 cm)  2  4 
Kälte-Sofortkompresse (klein)  1  2 
Erste Hilfe Broschüre  1  1 
Verbandbuch  1  1 
Nachfüllpack nach DIN 13157  1   
Nachfüllpack nach DIN 13169    1 

Hinweis: Hierbei handelt es sich um die Inhalte nach DIN-Norm, welche in der Schweiz nicht zwingend verpflichtend ist. Es ist lediglich eine Empfehlung.  

Was passiert nach Benutzung eines Erste-Hilfe-Sets?  

Sollte ein Erste-Hilfe-Set zum Einsatz kommen, so sollten alle verwendeten Inhalte so schnell wie möglich nachbestellt werden. Denn kommt es wieder zum einen Notfall und es steht der Inhalt nicht bereit, so kann keine professionelle Erste Hilfe garantiert werden. Die einzelnen Inhalte lassen sich problemlos online nachbestellen.  

Ablaufdatum beachten 

Auch die Inhalte eines ErsteHilfeKoffers können ein Ablaufdatum enthalten. Hierbei ist es wichtig den Inhalt auf das Ablaufdatum zu kontrollieren. Ist ein Ablaufdatum erreicht worden, so können die Inhalte nach DIN-Norm keine ordnungsgemäße Erste Hilfe gewährleisten. Da die DIN-Norm wieder nur in Deutschland greift, gilt das nicht für die Schweiz. Dennoch wird empfohlen die Inhalte nach Erreichen des Ablaufdatums auszutauschen.  

Grundsätzlich sollten Sie aber den Inhalt eines Erste-Hilfe-Sets alle 6 Monate auf das Ablaufdatum kontrollieren. Sortieren Sie dann alle Produkte aus, welche bereits abgelaufen sind. Dann können Sie anhand der Checkliste die neu benötigten Produkte nachbestellen und nach Erhalt wieder auffüllen.  

Wo bewahrt man ein Erste-Hilfe-Set auf? 

Ein Erste-Hilfe-Set, ob Koffer oder Kasten, sollte immer an einem sicheren Ort gelagert werden. Dazu sollte das Set kühl und trocken gehalten werden. Außerdem sollte es für Kinder und Kleinkinder nicht leicht zugänglich sein.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.kroschke.com/inhaltsliste-erste-hilfe-koffer-din13157-din13169–k.html
  • https://www.betriebsapotheke.ch/welche-rolle-spielt-die-din-norm-fuer-erste-hilfe
  • https://www.hansaplast.de/ratgeber/wundversorgung/erste-hilfe-schrank

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Erste Hilfe nach einem Brand: Das sollten Sie wissen!

In der Schweiz kommt es jährlich zu ca. 20.000 Bränden. Darunter gibt es etwa 200 Menschen, die dabei ihr Leben verlieren. Wie man im einen Ernstfall helfen kann? Mithilfe der Anleitung zur Ersten Hilfe nach einem Brand können Sie Menschenleben retten. 

In welchen Situationen kann es zu einem Brand kommen?  

Prinzipiell kann es jederzeit passieren, dass plötzlich ein Feuer ausbricht. Es entstehen Funken aus einer alten Mehrfachsteckdose, beim Kochen fängt die Küche plötzlich Feuer oder auch das bewusste Legen eines Feuers. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die zu einem Brand führen können. Wichtig bei einem entstehenden Feuer ist, dass man ruhig bleibt und nicht in Panik verfällt.  

Bei einem Brand kann es vor allem zu Verbrennungen am Körper kommen. Dabei kann man zwischen leichten und starken Verbrennungen unterscheiden. Doch nicht nur Verbrennungen am Körper können bei einem Brand entstehen. Durch das Brennen von verschiedenen Gegenständen, wie Möbeln oder Elektrogeräten, kann es auch zu Vergiftungen kommen. Die durch das Feuer entstehenden schädlichen Gase können schwere Schäden beim Einatmen verursachen.  

Wie verhalte ich mich nach einem Brand? 

Sollte ein Feuer in der Wohnung ausbrechen, so sollten Sie in jedem Fall Ruhe bewahren. Sollte es Ihnen möglich sein, so können Sie zunächst versuchen das Feuer selbst zu löschen. Doch dabei sollten Sie sich selbst nie in Gefahr bringen. Ist das Feuer zu stark, so verlassen Sie lieber den Raum. Wenn möglich schliessen Sie vorher noch die Fenster und beim Verlassen des Raumes auch die Tür. Dadurch kann sich das Feuer nicht so schnell in weitere Räume verbreiten. Falls möglich, empfiehlt es sich ein feuchtes Handtuch am unteren Türschlitz zu legen. So können giftige Gase und Rauch schwerer in weitere Räume gelangen.  

Anschliessend sollten Sie das Haus oder die Wohnung so schnell wie möglich verlassen. Dabei müssen Sie weitere Personen im Haus oder in der Wohnung evakuieren. Es sollte sich keiner mehr im Gebäude aufhalten. Alarmieren Sie Personen über Klopfen an der Tür, die Hausklingel oder durch das Telefon. Sollte sich ein Fahrstuhl im Gebäude befinden, so diesen unbedingt vermeiden. In einem Brandfall sollte man immer die Treppe zur Flucht nutzen.  

Sollten Sie bisher noch nicht den Notruf gewählt haben, so sollten Sie es spätestens jetzt tun. Über die 118 erreichen Sie die Feuerwehr in der Schweiz. Aber auch über die europäisch einheitliche Notrufnummer 112 können Sie Hilfe anfordern. Erfahren Sie mehr über die Notrufnummern in der Schweiz. Danach warten Sie bis die Feuerwehr eintrifft. Diese wird mit Ihnen sprechen und versuchen sich ein Bild von der Gefahrenlage zu verschaffen. Dabei sind so viele Informationen wie möglich hilfreich. 

Erste Hilfe leisten: Anleitung 

Was tun, wenn man eine Person auffindet? Ist das der Fall, so sollten Sie die Person in keinem Fall ignorieren. Dennoch sollten Sie die eigene Sicherheit abwägen. Im Ernstfall geht die eigene Sicherheit immer vor. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, so sollten Sie die Erste Hilfe anwenden. 

Halten Sie sich an folgende Anleitung:  

  1. Prüfen Sie das Bewusstsein der betroffenen Person. Sollte das Opfer bei Bewusstsein sein, so springen Sie zu Punkt 2. Ist das Opfer nicht bei Bewusstsein, so springen Sie zu Punkt 5. 
  2. Versuchen Sie die betroffene Person zu beruhigen und untersuchen Sie die Person nach möglichen Verletzungen am Körper.  
  3. Sollte die Kleidung noch brennen, so löschen Sie umgehend das Feuer.  
  4. Anschliessend halten Sie Ausschau nach möglichen Verbrennungen oder Verletzungen am Körper. Wie Sie bei Verbrennungen am Körper handeln können, erfahren Sie gleich hier 
  5. Ist die betroffene Person nicht bei Bewusstsein und ist kein Puls vorhanden, so sollten Sie umgehend Wiederbelebungsmassnahmen einleiten. Eine ausführliche Anleitung finden Sie hier 

Wichtig: Bei Erste-Hilfe-Massnahmen während eines Brandes, sollten Sie zunächst sich selbst und die betroffene Person aus der Gefahrenlage entfernen. In der sicheren Umgebung können Sie dann alle wichtigen Schritte zur Ersten Hilfe nach einem Brand einleiten.  

Psychische Betreuung  

Ein Brand mit schweren Folgen kann auch für die Psyche sehr belastend sein. Sollten Sie selbst oder weitere Personen psychische Betreuung benötigen, so können Sie sich immer an die Seelsorge wenden.  

Feuer vermeiden und vorbeugen 

Im besten Fall sollte kein Feuer entstehen, welches zu einem Wohnungsbrand führen kann. Deshalb sollte man mögliche Gefahrenquellen in der Wohnung oder im Haus vermeiden. Alte Elektrogeräte, undichte Kabel oder ähnliches. Man sollte sich die Zeit nehmen und das Haus oder die Wohnung auf möglichen Gefahrenquellen untersuchen. Zudem ist es auch sinnvoll sich einen eigenen Feuerlöscher für den Notfall anzuschaffen. So ist man auch im Haushalt bestens für ein mögliches Feuer ausgerüstet.  

Rauchmelder retten Menschenleben 

Während in Deutschland es verpflichtend ist, Rauchmelder in der Wohnung zu installieren, ist das in der Schweiz noch nicht der Fall. Rauchmelder können in verschiedenen Zimmern eine rechtzeitige Warnung für einen entstehenden Brand sein. Vor allem in den Schlaf- und Kinderzimmern können Rauchmelder eine grosse Hilfe sein. Denn viele Brandopfer kommen durch das Ersticken im Schlaf ums Leben.  

Heutzutage sind kleine Rauchmelder für die Wohnung nicht wirklich teuer und sehr leicht anzubringen. Lediglich die Batterien muss man nach einiger Zeit austauschen, damit man das Funktionieren der Rauchmelder garantieren kann. Auch wenn noch keine Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern in der Schweiz besteht, empfehlen wir Ihnen Rauchmelder in der Wohnung anzubringen.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • http://wersto.ch/.cm4all/mediadb/Brandstatistik%20der%20Schweiz.pdf
  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/achtung-feuer-wie-du-richtig-reagierst-wenn-es-brennt.html

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Erste Hilfe nach einem Unfall: Das ist zu beachten!

Es passiert schneller als man denkt: ein Autounfall. Vielleicht ist man selbst nicht daran beteiligt, doch man kann helfen. Opfer eines Unfalls sind enorm auf die Hilfe der Mitmenschen angewiesen. Doch wie kann man als Aussenstehender bei einem Unfall helfen? Was muss man beachten? Wie wendet man die Erste Hilfe nach einem Unfall an?  

Mithilfe von 6 Schritten die Erste-Hilfe nach einem Unfall anwenden 

2020 wurden in der Schweiz rund 6,2 Millionen Strassenfahrzeuge registriert. Somit sind auch in der Schweiz täglich viele Autos auf den Strassen unterwegs. Viele Autos erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsunfalls. Ein kurzer Sekundenschlaf, eine kleine Ablenkung oder auch das Versagen des Fahrzeugs können plötzlich einen Unfall verursachen. Einige Unfälle verursachen nur einen Schaden am Fahrzeug, andere Unfälle hingegen können die Insassen lebensbedrohlich verletzten.  

Geschieht das, so sind die betroffenen Personen auf die Erste-Hilfe-Massnahmen der Menschen in der näheren Umgebung angewiesen. Alle Halter eines Führerscheins lernen grundsätzlich beim verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs alle wichtigen Schritte anzuwenden. Doch mit der Zeit schwindet das Wissen, da in der Regel der Erste-Hilfe-Kurs nicht wiederholt und das Wissen nicht aufgefrischt wird. Doch was tun, wenn man in einen Verkehrsunfall verwickelt wird oder als Zeuge einen Verkehrsunfall beobachtet?  

1. Nicht wegschauen

Vermutlich ist man im ersten Moment geschockt, wenn man einen Verkehrsunfall mitansehen muss. Oder auch, wenn man beim Vorbeifahren den Unfall und verletzte Personen wahrnimmt. Doch das menschliche Gehirn reagiert fast schon automatisch und setzt seine Instinkte ein, um Menschen zu helfen. 

Deshalb sollte man bei einem Verkehrsunfall nicht wegschauen. Denn geht es um Menschenleben, ist jede Hilfe besser als keine Hilfe! Ignoriert man eine offensichtliche Unfallstelle und leistet keine Erste Hilfe, so kann man für unterlassene Hilfeleistung bestraft werden. Somit ist es gesetzlich vorgeschrieben bei einem Verkehrsunfall mit Verletzten, Erste-Hilfe-Massnahmen einzuleiten.  

2. Sich selbst nicht in Gefahr bringen

Auch wenn andere Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind, geht die eigene Sicherheit weiterhin vor. Denn bringt man sich selbst in Gefahr, kann man den betroffenen Personen nicht helfen und man selbst wird zum Opfer. Das Wichtigste ist ruhig zu bleiben und nicht hektisch zu reagieren. Deshalb sollte man sich auf der Strasse möglichst am Fahrbahnrand bewegen.  

3. Unfallstelle absichern 

Noch bevor man den verletzten Menschen hilft oder einen Notruf absetzt, sollte man die Unfallstelle sichern. Dadurch kann man weitere Unfälle vorbeugen und somit weitere Verletzte ausschliessen.

Beim Absichern einer Unfallstelle sollte man wie folgt vorgehen:  

  1. Hält man mit dem Fahrzeug an, so sollte man es mindestens 10 Meter von der Unfallstelle abstellen. Beim Abstellen des Fahrzeuges sollte man darauf achten, dass man den weiteren Verkehr nicht behindert. Dann schaltet man die Warnblinkanlage ein, um so auf sich aufmerksam zu machen.  
  2. Anschliessend sollte man sich die Warnweste anziehen, welche im Auto sein muss. So können einen, weitere Fahrzeuge besser wahrnehmen.   
  3. Zum Schluss stellt man das Warndreieck gut sichtbar auf. Das Warndreieck sollte man mit einem Mindestabstand zur Unfallstelle aufstellen. Bei Verkehrsunfällen in der Stadt sind es etwa 50 Meter, auf Landstrassen etwa 100 Meter und auf der Autobahn etwa 150 bis 200 Meter. Beim Aufstellen des Warndreiecks muss man auch Kurven oder Erhebungen berücksichtigen. Diese können nämlich die Sicht auf das Warndreieck oder die Unfallstelle behindern.  

Tipp: Ist man nicht alleine unterwegs, sondern hat noch weitere Helfer, so kann man sich die Schritte untereinander aufteilen.  

4. Notruf wählen 

Im nächsten Schritt ist es nun Zeit den Notruf zu wählen. Auch beim Wählen des Notrufes ist es wichtig ruhig zu bleiben. Je mehr Informationen man an die Notrufzentrale abgeben kann, desto schneller und gezielter kann die professionelle Erste Hilfe eintreffen. Den Notruf kann man durch das Wählen der 112 aussetzen. Eine Alternative zum Notruf ist eine NotfallApp wie unsere TarisApp. Mehr Informationen dazu gibt es hier. Wählt man den Notruf, so sind folgende Fragen wichtig:  

  • Wo befindet sich die Unfallstelle? 
  • Was genau ist passiert? 
  • Wie ist die Situation an der Unfallstelle? 
  • Wie viele Personen sind zu Schaden gekommen?  

Doch alle wichtigen Fragen werden von der Notrufzentrale am Telefon gestellt. Ausserdem kann die Notrufzentrale am Telefon Tipps zu Erste-Hilfe-Massnahmen abgeben, sollte man sich unsicher sein.  

5. Hol dir Unterstützung 

Sollte auch jetzt noch niemand auf den Unfall aufmerksam geworden sein oder die Erste Hilfe verweigern, so sollte man jetzt auf sich aufmerksam machen. Winken Sie andere Personen zu sich her, zeigen Sie, dass Sie Unterstützung benötigen. Denn jede weitere Hilfe kann Menschenleben retten. Und man weiss nie, ob man vielleicht zufällig medizinisch geschultes Personal zu sich herwinkt.  

6. Erste-Hilfe-Massnahmen 

Bis die Rettungskräfte eintreffen, können schon mal 10 bis 15 Minuten vergehen. In dieser Zeit ist es für das Überleben der Opfer enorm wichtig, dass man die Erste Hilfe anwendet. Dabei sollte man vor allem auf folgende Punkte achten:  

  • Blutende Wunden: Befinden sich offene und blutenden Wunden an den Opfern, so sollte man diese schnellstmöglich versorgen. Das Wichtigste ist die Blutung zu stoppen. Mithilfe eines Druckverbandes kann man eine Blutung zum Stoppen bringen.  
  • Bewusstsein prüfen: Sind die Opfer ansprechbar oder ist ein Puls vorhanden? Sind die Personen bei Bewusstsein, so sollte man diese versuchen zu beruhigen. Helfen kann, indem man den Betroffenen mitteilt, dass eine Hilfe schon unterwegs sei und bald eintrifft. Die betroffenen Personen sollte man auch mit der Rettungsdecke einwickeln. Ganz wichtig: silberne Seite sollte nach unten! So schützt man das Opfer vor Unterkühlung.  
  • Kein Bewusstsein? Dann sollte man sofort Reanimationsmassnahmen einwenden. Erfahren Sie mehr über die Erste Hilfe und Reanimationsmassnahmen gleich hier 

Weitere Artikel: 

Quellen und weitere Links:

  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/erste-hilfe-beim-autounfall-was-tun.html
  • https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/verkehrsinfrastruktur-fahrzeuge/fahrzeuge.html

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Mund-zu-Mund-Beatmung: Darauf ist zu achten!

Mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung lassen sich im besten Fall Menschenleben retten. Auch heute wissen viele nicht, wann und wie man eine Mund-zu-Mund-Beatmung anwendet. In einem Erste-Hilfe-Kurs zum Beispiel lernt man neben der Theorie, auch die Beatmung in der Praxis anzuwenden. Das geschieht zum Beispiel mithilfe von Übungen an einem Dummy. Sie haben keinen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder das meiste wieder vergessen? In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen zur Mund-zu-Mund-Beatmung für Sie zusammengefasst.  

Wann braucht man die Mund-zu-Mund-Beatmung? 

Grundsätzlich ist die Mund-zu-Mund-Beatmung beim Aussetzen der Atmung des Opfers notwendig. Aber nur die Beatmung der betroffenen Person reich nicht aus. Neben der Beatmung ist zwingend eine Herzdruckmassage anzuwenden. Denn setzt die Atmung der betroffenen Person aus, so handelt sich im Normalfall auch um einen Herzstillstand. Der Herz-Lungen-Kreislauf im menschlichen Körper ist unterbrochen und es fliesst kein Sauerstoff mehr über die Blutbahnen in den Körper.  

Bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung ist es wichtig, die Erste Hilfe so schnell wie möglich anzuwenden. Setzt die Atmung bei einer Person aus, so bleibt nicht viel Zeit bis weitere Folgeschäden auftreten können. Je mehr Zeit vergeht, indem das Herz nicht mehr schlägt und kein Sauerstoff mehr durch den Körper pumpt, desto mehr baut der Körper ab. Bleibt der Körper schon für etwa 10 Sekunden ohne Sauerstoff, so beginnt unser Gehirn die meisten Funktionen herunterzufahren. Die Folge ist die Bewusstlosigkeit, als Abwehrreaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel. Der Körper beginnt den restlichen Sauerstoff sparsam zu nutzen.  

Ab der 3. Minute beginnen schon die ersten Nervenzellen im Gehirn abzubauen. Aber der 5. Minute kann es, vorausgesetzt ist eine erfolgreiche Reanimation, zu schweren Folgeschäden in der Gehirnregion kommen. Das hat wiederum Auswirkungen auf viele weitere Funktionen unseres Körpers, wie zum Beispiel Sprechen oder Bewegen. Das Gehirn ist somit das empfindlichste Organ in unseren Körper, wenn es um die Sauerstoffzufuhr geht. Andere Organe in unserem Körper können dafür mehrere Stunden ohne Sauerstoff aushalten, ohne grossen Schaden davonzutragen.  

Reicht die Mund-zu-Mund-Beatmung aus?  

Nein! Für eine erfolgreiche Reanimation ist die Kombination aus Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage notwendig. Mit der Beatmung sorgt man erstmal nur dafür, dass der Körper wieder etwas Sauerstoff erlangt. Doch bei einem Herzstillstand ist tatsächlich viel wichtiger, dass das Herz wieder zum Schlagen gebracht wird. Beginnt das Herz wieder zu schlagen, so gelangt automatisch wieder Sauerstoff in den Herz-Lungen-Kreislauf. Umgekehrt ist das nicht der Fall.  

Wie geht eine Mund-zu-Mund-Beatmung: Anleitung 

Um eine ordentliche Atemzufuhr zu gewährleisten, können Sie sich an folgende Schritte halten:  

  • Im ersten Schritt lehnen Sie den Kopf etwas nach hinten und richten das Kinn nach oben aus. So können die Atemwege freigelegt werden.  
  • Im nächsten Schritt nehmen Sie den Daumen und den Zeigefinger, der an der Stirn näher liegenden Hand, und verschliessen damit die Nase der betroffenen Person.  
  • Danach öffnen Sie den Mund der betroffenen Person, während das Kinn weiterhin nach oben gerichtet ist.  
  • Dann atmen Sie normal ein und legen direkt im Anschluss Ihre Lippen vollständig um den Mund des Betroffenen.  
  • Atmen Sie die eingeatmete Luft für ca. 1 Sekunde im Mund aus, sodass sich der Brustkorb der betroffenen Person ein wenig erhebt.  
  • Im Anschluss atmen Sie wieder tief ein, indem Sie den Kopf zur Seite drehen. Dabei sollte sich der Brustkorb des Opfers wieder senken. Nach dem Einatmen wiederholen Sie den vorherigen Schritt, indem Sie die eingeatmete Luft im Mund des Opfers wieder ausatmen.  

Kombination mit Herzdruckmassage  

Neben der Sauerstoffzufuhr durch eine Mund-zu-Mund-Beatmung, ist auch die Herzdruckmassage wichtig. Nur die Kombination aus beiden Massnahmen, kann eine erfolgreiche Reanimation herbeiführen. Eine ausführliche Anleitung zu Wiederbelebungsmassnahmen finden Sie gleich hier 

Was passiert nach der Beatmung?  

Sind wieder eine Atmung und ein Herzschlag vorhanden, so sollte die betroffene Person in die stabile Seitenlage gebracht werden. Wie das geht? Das erfahren Sie gleich hier. Mit der stabilen Seitenlage kann eine ordentliche und stabile Atmung gewährleistet werden, auch wenn die betroffene Person noch nicht bei Bewusstsein ist. Neben der stabilen Seitenlage muss die betroffene Person umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Dann können weitere Schäden und die Ursache für den Herzstillstand geklärt werden.  

Mund-zu-Mund-Beatmung in Corona-Zeiten 

Auch in Corona-Zeiten sind viele Menschen auf eine schnelle und erfolgreiche Erste Hilfe von Mitmenschen angewiesen. Doch wie verhält man sich, wenn man Kontakte mit anderen Personen vermeiden soll? Dabei stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung. Option 1 lautet, ein Tuch über die Nase und den Mund des Opfers zu legen. Dadurch kann das Ansteckungsrisiko über eine Tröpfcheninfektion weitestgehend vermieden werden und dennoch für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gesorgt werden.  

Wer sich dennoch nicht traut eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen, der kann auf Option 2 zurückgreifen und diese im Zweifel weglassen. Viel wichtiger ist bei einer Reanimation die Herzdruckmassage, welches das Herz wieder zum Schlagen bringen soll. Die Beatmung dient als zusätzliche Hilfe, um eine Wiederbelebung herbeizuführen. Doch nicht immer ist das der Fall. Bei einer Ersten Hilfe nach dem Ertrinken kann die Sauerstoffzufuhr über die Atemzufuhr entscheidend sein. Somit muss man immer Situationsabhängig entscheiden. In den meisten Fällen kann man aber auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten.  

Hinweis: Sind Sie sich auch dann unsicher? Dann laden Sie sich die TarisApp herunter und gewährleisten eine professionelle Erste Hilfe in der Umgebung der Unfallstelle. Erfahren Sie mehr dazu gleich hier. 

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/atmung/mund-zu-mund-beatmung/
  • https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/anzeichen-fuer-herzprobleme-erkennen/im-notfall/erste-hilfe-corona

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Was ist Kammerflimmern: Definition und Erklärung!

Probleme mit dem Herzrhythmus treten immer häufiger auf und können zu wirklichen Problemen führen. Vor allem, wenn es am Herz zum Kammerflimmern kommt. Hierbei kann es im schlechtesten Fall zu einem schnellen Tod kommen. Doch was genau ist Kammerflimmern eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Wir klären auf!  

Definition 

Beim Kammerflimmern handelt es sich um die gefährlichste Art von Herzrhythmusstörungen. Herzrhythmusstörungen sind nichts Ungewöhnliches und können am Menschen jederzeit auftreten. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen 

Kommt es zu Herzrhythmusstörungen, so fühlt sich die betroffene Person unwohl und es treten verschiedene Symptome auf. Dabei können Herzrhythmusstörungen unterschiedlich stark auftreten. In der Regel schlägt das menschliche Herz etwa 60 bis 90 Mal pro Minuten. Doch hier ergeben sich auch Unterschiede zwischen Geschlecht und Alter. Bei Frauen schlägt das Herz in der Regel etwas schneller, als bei einem Mann.  

Folgende Unterschiede ergeben sich bei einem Ruhepuls (Schläge/Minute): 

  • Babys: zwischen 120 und 140 
  • Kleinkinder: zwischen 100 und 120  
  • Jugendliche: zwischen 80 und 100 
  • Erwachsene: zwischen 60 und 80  

Bei Senioren kann der Ruhepuls auch etwas höher als 60 bis 80 sein. Während bei einem ausgewachsenen Menschen das Herz zwischen 60 und 80 Mal pro Minute schlägt, ist der Wert bei Kammerflimmern deutlich höher. Der Wert liegt etwa bei 300 Herzschlägen pro Minute und ist damit so hoch, dass das Herz kein Blut mehr pumpen kann. Somit gelangt kein Blut mehr in den Blutkreislauf und es kommt zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand.  

Unterschied zu Vorhofflimmern 

Gerne wird das Kammerflimmern mit dem Vorhofflimmern verwechselt. Klingt zwar sehr ähnlich, ist aber tatsächlich nicht das Gleiche. Beim Kammerflimmern ist das Herz nicht mehr in der Lage, Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch bleibt das Herz stehen und es müssen sofort Wiederbelebungsmassnahmen ergriffen werden.  

Beim Vorhofflimmern hingegen kommt es nicht direkt zu einem Herzstillstand. Stattdessen kann das Vorhofflimmern aber zu weiteren Schäden am Körper führen. Grundsätzlich entstehen durch Vorhofflimmern Blutgerinnsel, welche dann weitere Herzkrankheiten oder auch einen Schlaganfall herbeiführen können.  

Somit ist beim Kammerflimmern die Überlebenschance deutlich geringer, als bei einem Vorhofflimmern. In jedem Fall sind Betroffene auf eine Erste Hilfe angewiesen. Beim Vorhofflimmern geht man dennoch anders vor, als bei Kammerflimmern. Erfahren Sie mehr über die Anleitung zur Ersten Hilfe bei Kammerflimmern.  

Ursachen 

Die Ursachen für das Auftreten von Kammerflimmern können völlig unterschiedlich sein. Am häufigsten sind Herzvorerkrankungen für Kammerflimmern verantwortlich. Doch es gibt immer noch Fälle, bei der sich die Ursache nicht wirklich feststellen lässt. Oder bei der eine Vorerkrankung bisher nicht entdeckt wurde. So können auch Menschen, welche einen gesunden Eindruck machen, plötzlich von Kammerflimmern betroffen sein.  

Die häufigsten Ursachen sind:  

  • Herzinfarkt 
  • Herzinsuffizienz 
  • Herzfehler 
  • Koronare Herzerkrankungen  
  • Angeborene Herzfehler 
  • Medikamente 
  • Narkosemittel 
  • Magensiummangel 
  • Kaliummangel  

Symptome 

Die Symptome von Kammerflimmern sind relativ eindeutig und klar erkennbar. Zudem unterscheiden sich die Symptome auch von den Symptomen von Vorhofflimmern. Beim Vorhofflimmern sind Betroffene bei Bewusststein und beklagen sich über weitere Symptome, wie Brustschmerzen oder Atemnot.  

Bei Kammerflimmern hingegen fällt das Opfer plötzlich in Ohnmacht. Vorher gibt die betroffene Person meist noch einen Seufzer oder ein leichtes Stöhnen von sich. Anschliessend liegt die betroffene Person bewusstlos und regungslos auf dem Boden. Dann setzt die Atmung aus und ein Puls lässt sich auch nicht mehr erfüllen. Ist das der Fall, so muss man sofort Erste Hilfe leisten. Anderenfalls führt das Kammerflimmern zu einem schnellen Tod der betroffenen Person.  

Was tun bei Kammerflimmern? 

Kommt es zum Kammerflimmern, so sollte man sofort mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Eine ausführliche Anleitung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung gibt es gleich hier 

Zusätzlich zu den Wiederbelebungsmassnahmen kann auch der Einsatz eines Defibrillatoren hilfreich sein. Ist solch ein Gerät in der Nähe vorhanden, so sollte man sich nicht davor scheuen diesen zu benutzen. Eine umfangreiche Erklärung befindet sich meist am Aufenthaltsort des Defibrillatoren. Zudem sind mittlerweile viele Gebäude und Einrichtungen mit einem Defibrillator ausgestattet. Auch das Personal an Orten, wie Flughäfen oder Bahnhöfen, sind meist auf die Nutzung der Geräte geschult.  

Neben einer schnellen Ersten Hilfe ist bei Kammerflimmern auch eine schnelle und professionelle medizinische Hilfe nötig. Mit einer NotfallApp, wie der TarisApp, lassen sich medizinisch geschulte Passanten in näherer Umgebung schnell um Hilfe bitten. So kann auch bei einem Kammerflimmern ein ausgebildeter Arzt oder ein ausgebildeter Ersthelfer in unmittelbarer Nähe schnell helfen.  

Wussten Sie schon? 
Nach dem Wählen des Notrufes kann es durchschnittlich bis zu 15 Minuten dauern, bis die Rettungskräfte eintreffen.  

Kammerflimmern vorbeugen  

Vorbeugen lässt sich Kammerflimmern zum Beispiel durch regelmässige Untersuchungen bei einem Arzt oder durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Bei vorbeugenden ärztlichen Untersuchungen können zum Beispiel Vorerkrankungen am Herz diagnostiziert werden, welche ein Kammerflimmern auslösen könnten. Durch die Diagnose und anschliessende Behandlung der Herzvorerkrankung lässt sich das Risiko eines Kammerflimmerns minimieren.  

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist vor allem für die Lebensqualität und den Körper sehr wichtig. Besonders dadurch lassen sich Herzvorerkrankungen minimieren. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann zudem durch regelmässige Bewegung unterstützt werden. Sportliche Aktivitäten können den Körper stärken und vor Vorerkrankungen schützen. 

Mit dem Älterwerden steigt automatisch das Risiko von Kammerflimmern. Deshalb sollten grundsätzlich ältere Menschen immer wieder den Blutdruck selbstständig kontrollieren. Das geht zum Beispiel mit einem Blutdruckmessgerät. Bei auffälligen Werten kann anschliessend ein Arzt aufgesucht werden.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links: 

  • https://www.br.de/radio/bayern2/was-tun-bei-kammerflimmern-100.html 
  • https://www.muenchen-klinik.de/herz-kreislauf-erkrankungen/herzrhythmusstoerungen-kammerflimmern-vorhofflimmern/ 
  • https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzrhythmusstoerungen/vorhofflimmern/vorhofflimmern-symptome 
  • https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz/welcher-puls-ist-normal 

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Ampelschema: Schauen, Denken und Handeln!

Es kommt zu einem Unfall und Sie müssen Erste Hilfe leisten. In den meisten Fällen sind viele Ersthelfer panisch und mit der Situation überfordert. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Menschen zu wenig Wissen über die Erste Hilfe besitzen. Für solche Fälle soll das Ampelschema zur Unterstützung dienen. Mithilfe des Ampelschemas lässt sich nämlich eine relativ gute Erste Hilfe leisten. Hier erfahren Sie alles Wichtige über das Ampelschema.  

Ampelschema: Anleitung 

Damit man im Notfall bestens vorbereitet ist, bietet sich die Anwendung des Ampelschemas an. Grundsätzlich gilt in einer Notsituation: Schauen, Denken und dann Handeln. 

Mit der Anleitung des Ampelschemas können Sie wie folgt vorgehen:  

1.  Schauen 

  • und sich zunächst einen Überblick über die Notfallsituation erschaffen. 
  • Was genau ist passiert? 
  • Wer ist alles an der Situation beteiligt? 
  • Und vor allem: Wer ist davon betroffen?

2. Denken 

  • und versuchen ruhig und klar zu denken. 
  • Gefahr für Helfer ausschliessen. 
  • Auch Gefahr für weitere Personen in näherer Umgebung ausschliessen. 
  • Und vor allem: Gefahr für betroffene Personen und Opfer ausschliessen.

3. Handeln 

  • und sich zunächst selbst schützen, denn die eigene Sicherheit geht vor!  
  • Absichern und kennzeichnen der Unfallstelle.  
  • Falls nötig, Maschinen oder ähnliches abschalten. 
  • Erste Hilfe leisten und auf sich aufmerksam machen.

Mit diesem einfachen Ampelschema lässt sich in Notfällen schnell einen Überblick erschaffen und wichtige Erste Hilfe leisten. Besonders empfehlenswert ist, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und sein Wissen aufzufrischen. 

Das Ampelschema dient lediglich zur allgemeinen Orientierung und ersetzt kein Fachwissen für eine professionelle Erste Hilfe. Auch beim Umgang mit einem Erste-Hilfe-Koffer sind Vorkenntnisse sehr wichtig. Wie benutzt man den Inhalt eines Erste-Hilfe-Sets richtig? Diese und weitere Fragen werden bei einem so wichtigen Erste-Hilfe-Kurs beantwortet.  

Wann kann man das Ampelschema anwenden? 

Das Ampelschema wurde so gestaltet, dass es für fast alle Notfälle genutzt werden kann. Ersthelfer können sich bei Unsicherheiten an das Ampelschema halten und dem Betroffenen Erste Hilfe leisten. Zusätzlich dazu gibt es für unterschiedliche Notfälle auch unterschiedliche Herangehensweisen der Ersten Hilfe. Bei einem Herzinfarkt gibt es zum Beispiel Unterschiede in der Anwendung der Ersten Hilfe, als bei der Ersten Hilfe bei einem Schlaganfall. Dennoch rät man im Zweifel immer zur Anwendung des Ampelschemas.  

Im Notfall sind Betroffene immer auf die Erste Hilfe von anderen Personen angewiesen. Und das einzige falsche Verhalten ist dabei keine Erste Hilfe zu leisten. Auch die Reihenfolge des Ampelschemas hilft bei Notfallsituationen sehr. Denn zunächst sollte man seine eigene Sicherheit vorziehen, bevor man sich selbst auch in Gefahr begibt. Erst dann können die weiteren Schritte angegangen werden. Bei der Reihenfolge der Ersten Hilfe kann nämlich viel falsch gemacht werden.  

Die Erweiterung: das Sample-Schema 

Zusätzlich zum Ampelschema kann das Sample-Schema zur Unterstützung dienen. Mit dem Sample-Schema lässt sich eine erste Notfallanamnese aufstellen. Eine Anamnese findet grundsätzlich bei einem Arztbesuch statt. Dabei erfragt der Arzt sich durch unterschiedliche Fragen einen aktuellen Wissensstand über Vorerkrankungen.  

Eine Notfallanamnese kann im Notfall zur weiteren Ersten Hilfe sehr wichtig sein. Hat das Opfer Allergien, Vorerkrankungen oder weitere Verletzungen welche auf den ersten Blick nicht sichtbar sind? Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, kann die Kombination aus Ampel- und Sample-Schema für betroffene Personen eine große Hilfe sein.  

Das Sample-Schema wird folgendermaßen aufgeteilt:  

S – Symptome: Welche Symptome treten bei der betroffenen Person auf?  

  • Durch verschiedene Fragen können weitere Symptome festgestellt werden. So können weitere Verletzungen festgestellt oder ausgeschlossen werden.  

– Allergien: Welche Allergien sind beim Betroffenen vorhanden? 

  • Hiermit soll festgestellt werden, ob und welche Allergien das Opfer hat. Diese Informationen können vorab für die eintreffenden Rettungskräfte von großer Bedeutung sein.  

– Medikation: Welche Medikamente nimmt die betroffene Person ein? 

  • Nimmt die betroffene Person Medikamente ein, so ist diese Information für die Rettungskräfte sehr wichtig. Sie können schneller und mit besserem Wissen handeln und die richtigen Maßnahmen einleiten. Auch für die Zufuhr von weiteren Medikamenten ist diese Information sehr wichtig.  

– Patientenvorgeschichte: Welche Vorerkrankungen oder bisherigen Unfälle sind bekannt?  

  • Zu wissen an welchen Vorerkrankungen das Opfer leidet, ist für die Rettungskräfte eine wichtige Information. So können diese Erkrankungen schneller geprüft und behandelt werden.   

– Letzte Nahrungsaufnahme: Welche Nahrung hat das Opfer vor dem Notfall eingenommen?  

  • Auch die letzte Nahrungsaufnahme ist für die Rettungskräfte eine wichtige Information.  

– Ereignisse vor dem Unfall: Was ist vor dem Unfall passiert?  

  • Diese Frage ist vor allem bei Wiederholungsunfällen sehr wichtig. Sind solche Unfälle vorher schon passiert oder gab es bisher ähnliche Unfälle?  

Erste Hilfe mit der TarisApp 

Seit einigen Jahren gibt es auch sogenannte NotfallApps, welche bei Notfällen zu einer schnellen und guten Erste Hilfe beitragen soll. Mit unserer TarisApp lässt sich zum Beispiel nicht nur den Notruf über die Handy-App wählen, sondern schnell und einfach um weitere Hilfe bitten.  

Dabei werden sogar professionell ausgebildete medizinische Ersthelfer in näherer Umgebung um Hilfe gebeten. So kann man im Notfall eine schnelle und professionelle Erste Hilfe für betroffene Personen gewährleisten. In vielen Fällen kommt bei einem Notfall eine professionelle Hilfe viel zu spät, obwohl sich vielleicht in der Nähe ein Arzt oder eine Krankenschwester aufhält.  

Hinweis: Wussten Sie schon, dass im Durchschnitt es bis zu 15 Minuten braucht, bis die Rettungskräfte beim Unfallort eintreffen? Diese 15 Minuten können im Zweifel über Leben und Tod entscheiden. Mit der TarisApp lassen sich diese 15 Minuten mit professioneller Hilfe überbrücken.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://flexikon.doccheck.com/de/SAMPLE-Schema
  • http://www.erstehilfe.ch/notfall-was-tun/ampel-schema.html

Bildnachweis: ©Unsplash

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