Category: Deutsch

Erste Hilfe nach dem Ertrinken: Wie kann man helfen?

Baden im Wasser kann einem sehr viel Spass bereiten. Doch neben dem Spass birgt das Wasser auch viele Gefahren. Im Jahr 2020 wurden laut SLRG SSS, 46 Ertrinkungsfälle gemeldet worden. Während und nach dem Ertrinken sind betroffene Personen auf sofortige Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Wir erklären mehr zum Thema Erste Hilfe nach dem Ertrinken.  

In welchen Situationen kann jemand ertrinken?  

Nüchtern betrachtet können Menschen dort ertrinken, wo es auch Wasser gibt. Oft sind es die Umstände, die entscheidend für das ertrinken sind. Für Nichtschwimmer wird es besonders gefährlich, wenn sie plötzlich in der Tiefe des Wassers landen oder sich im Nichtschwimmerbereich aufhalten. Kommt es zu einem Badeunfall und Menschen fallen über Bord, so kann es auch schnell zum Ertrinken kommen. Auch, wenn die Personen schwimmen können. Hat man einen Badeunfall und stösst sich zufällig den Kopf und landet dann im Wasser, so ist man ohnmächtig. Auch dann können Menschen ertrinken.  

Im Freibad kommt es auch gelegentlich zu Unfällen, bei denen Menschen ertrinken können. Kinder oder Jugendliche springen vom Beckenrand und springen versehentlich auf eine tauchende Person. Hier kann die betroffene Person das Bewusstsein verlieren und langsam ertrinken, ohne dass es wirklich jemand bemerkt. Deshalb sollte man im Freibad stets die Regeln befolgen und auf seine Mitmenschen achten.  

Gefährlich wird es für Menschen im Wasser besonders im Sommer. Hohe Temperaturen und kaltes Wasser können dem Körper viel ausmachen. Es kommt zu einem Krampf oder einem Herzstillstand. Auch starke Strömungen können unseren Körper an die Grenzen seiner Kräfte bringen. Wichtig ist auch auf sich selbst Acht zu geben und im Zweifel nie alleine im Wasser unterwegs zu sein. Doch wenn es darauf ankommt, muss man vielleicht selbst Erste Hilfe leisten. Dann sollte man bestens auf die Situation vorbereitet sein.  

Wie erkennt man einen Notfall im Wasser?  

Grundsätzlich sollte man ein Auge dafür haben, wann eine Person wirklich am Ertrinken ist. Je weiter die betroffene Person vom Ufer entfernt ist, desto schwieriger ist die Notsituation tatsächlich einzuschätzen. Ist es der betroffenen Person noch möglich, so wird diese vermutlich nach Hilfe schreien. Doch oft ist das für das Opfer nicht möglich. Stattdessen sollte man Ausschau halten, ob sich der Kopf stark überstreckt. Somit versucht das Opfer noch nach Luft zu schnappen. Zusätzlich dazu versuchen betroffene Personen sich irgendwie über Wasser zu halten, indem sie sehr stark mit dem Armen auf das Wasser schlagen.  

Bei Kindern sieht das ein wenig anders aus. Kindern ist es in der Regel nicht möglich den Kopf so zu strecken, dass Mund und Nase über Wasser sind. Stattdessen versuchen Kinder sich mit allem, was sie haben über Wasser zu halten. Aussenstehende können dann höchstens Bewegungen der Arme und Hände wahrnehmen. Im Gegensatz zu Erwachsenen verfallen Kinder beim Ertrinken schnell in eine “Starre” und ertrinken sofort. Kinder gehen auch gerne tauchen, was für Aussenstehde verdächtig wirken könnte. Deshalb sollte man Kinder im besten Fall jederzeit im Auge behalten.  

Wie kann man erste Hilfe leisten?  

Sollte es zu einer Notsituation kommen, bei dem eine Person am Ertrinken ist, dann können Sie sich an folgende Tipps halten:  

  • Hilfe von einem sicheren Ort holen! Bevor man versucht die Person aus dem Wasser zu ziehen, sollte man einen Notruf absetzen. Ist man zu zweit an der Unfallstelle, so kann man sich die Arbeit aufteilen. Denn betroffene Personen schlagen in der Regel beim Ertrinken unkontrolliert um sich oder versuchen sich an etwas festzuhalten. So kann der Ersthelfer auch in Gefahr geraten. Deshalb sollte man zunächst versuchen der Person vom Ufer aus zu helfen, sofern das möglich ist. Zum Beispiel ein Rettungsring kann hierbei hilfreich sein.  
  • Atmung kontrollieren und Unterkühlung stoppen! Ist die betroffene Person aus dem Wasser, so sollten Sie die Unterkühlung des Opfers stoppen. Dazu sollten Sie die nasse Kleidung der betroffenen Person abnehmen. Zusätzlich dazu können Sie, falls vorhanden, eine Rettungsdecke über das Opfer legen. Achtung! Die silberne Seite nach unten bzw. innen. Ist die Person bei Bewusstsein, so prüfen Sie, ob die betroffene Person noch ein Gefühl in den Beinen hat. Ist das der Fall, so sollte die Person nicht bewegt werden. Durch einen Sturz in das Wasser kann es nämlich zu Verletzungen an der Wirbelsäule kommen. Ist die Person nicht mehr bei Bewusstsein, so sollten Sie sofort die Atmung kontrollieren. Sollte die Person atmen, so legen Sie diese in die stabile Seitenlage. Ist keine Atmung vorhanden, so beginnen Sie mit den Wiederbelebungsmassnahmen 

Badeunfälle vorbeugen 

Ein Badeunfall kann im besten Fall schon vorher verhindert werden, indem man bestens vorbeugt.  

Beachten Sie folgende Tipps:  

  • Bei heissen Aussentemperaturen sollte man sich vorher unbedingt gut abkühlen. 
  • Sobald man im Wasser friert, sollte man das Wasser verlassen.  
  • Man sollte nur dann ins Wasser springen, wenn man sicher weiss, dass es tief genug ist.  
  • Vor Boote und Schiffen sollte man sich fernhalten.  
  • Als Nichtschwimmer sollte das Wasser maximal bis zur Bauchhöhe gehen.  
  • Baden sollte man nur dann, wenn man sich auch wirklich gesund und wohlfühlt.  
  • Sollte es zu einem Gewitter kommen, so sollte man sofort aus dem Wasser gehen.  
  • Man sollte darauf verzichten, andere unter Wasser zu tauchen.  
  • Sowohl mit vollem, als auch mit leerem Magen sollte man nicht baden gehen.  
  • Die eigenen Fähigkeiten und Kräfte sollte man nicht überschätzen.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/erste-hilfe/notfall/ertrinken
  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/die-nasse-gefahr-erste-hilfe-bei-badeunfaellen-und-ertrinken.html
  • https://www.slrg.ch/medien/ertrinkungsstatistik.html
  • https://www.drk.de/hilfe-weltweit/aktuelles-weltweit/meldung/so-helfen-sie-richtig-drk-tipps-zu-badeunfaellen/

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Erste-Hilfe-Set: Was Sie unbedingt brauchen!

Ein Erste-Hilfe-Set kann im Notfall bei Verletzungen helfen und somit auch Leben retten. Ob Erste-Hilfe-Koffer, Erste-Hilfe-Tasche oder Erste-Hilfe-Kasten. Sie dienen zur Unterstützung der Ersten Hilfe. Doch wie sieht der Inhalt eines Ersten-Hilfe-Sets aus und was muss man alles beachten?  

In welchen Situationen brauche ich ein Erste-Hilfe-Set?  

Ein Erste-Hilfe-Set kann in jeder Situation helfen. Sei es nur eine kleine Schnittwunde bei Hausarbeiten in der Küche oder nach einem Unfall auf der Autobahn. Mit einem Erste-Hilfe-Set soll schnell und professionell geholfen werden.  

Während es in anderen Ländern, wie Deutschland, die Pflicht zum Führen eines Erste-Hilfe-Koffers im Wagen gibt, ist das in der Schweiz nicht der Fall. Dennoch wird empfohlen für einen möglichen Notfall eine Erste-Hilfe-Ausrüstung im Auto mitzuführen. Neben dem Auto kann man ein Erste-Hilfe-Set auch Zuhause in den eigenen vier Wänden aufbewahren. Somit ist man auch im eigenen Heim auf alle möglichen Notfälle bestens vorbereitet.  

Auch für Unterwegs bietet sich ein kleines Erste-Hilfe-Set an. Dieses Set ist meist sehr schlicht und klein gehalten, sodass es in die eigene Tasche oder in den eigenen Rucksack passt. Ein Erste-Hilfe-Set wird vor allem für größere Ausflüge, wie Wanderausflüge empfohlen.  

Wie muss ein Erste-Hilfe-Set aussehen?  

Ein Erste-Hilfe-Set wird nicht willkürlich zusammengestellt, sondern der Inhalt richtet sich nach einer vorgegebenen DIN-Norm. Dabei spielen zwei DIN-Normen eine wichtige Rolle: DIN 13157 und DIN 13169. Bei der DIN 13157 handelt es sich um Verbandskästen, welche bereitgestellt werden, um eine ordentliche Erste Hilfe zu gewährleisten. Bei der DIN 13169 handelt es sich um größere Verbandskästen, wie beispielsweise einen Erste-Hilfe-Koffer.  

Die DIN-Norm kommt aus Deutschland und hat somit rein rechtlich nur eine Bedeutung in Deutschland. Dennoch wird die DIN-Norm gerne auch in der Schweiz ins Spiel gebracht. Möchten Sie sich ein Erste-Hilfe-Set zulegen, so schadet es nicht einen Blick in die Norm der deutschen Kollegen hineinzuwerfen.  

Erste-Hilfe-Set (für unterwegs)  

Ein kleines Erste-Hilfe-Set für die Handtasche oder den Rucksack lässt sich schnell und einfach zusammenstellen. Gerne werden auch kleinere Erste-Hilfe-Sets fertig zusammengestellt zum Verkauf angeboten. Solch ein Erste-Hilfe-Set bietet sich für Wanderungen oder Ausflüge an. Dabei reicht folgender Inhalt meist schon aus:  

  • 1x Rettungsdecke
  • 1x Verbandspäckchen (mittelgroß) 
  • 1 Paar Vinylhandschuhe 
  • 1x nicht haftende Kompresse  
  • 1x Pflasterstrips (Set) 

Hierbei handelt es sich um die absoluten Basics in einem Erste-Hilfe-Set. Je nach Bedürfnis kann das Set auch erweitert werden.  

Erste-Hilfe-Kasten  

Ein Erste-Hilfe-Kasten findet sich vor allem im eigenen Zuhause oder im Betrieb wieder. Mit dem Erste-Hilfe-Kasten sollen stärkere Verletzungen behoben werden, die im Eigenheim oder bei der Arbeitsstätte entstehen können. Neben dem Erste-Hilfe-Kasten finden auch Erste-Hilfe-Schränke in einem Betrieb Verwendung. Ein Erste-Hilfe-Schrank ist in der Regel etwas größer und mit mehr Inhalt ausgestattet. Sollte sich ein Erste-Hilfe-Kasten in Ihrem Betrieb befinden, dann fragen Sie den Arbeitgeber, wo sich dieser befindet. Im Notfall ist es immer gut zu wissen, wo dieser steht.  

Erste-Hilfe-Koffer  

Der Erste-Hilfe-Koffer ist das gängigste Erste-Hilfe-Set, welches vor allem im Auto oder in größeren Einrichtungen, wie Museen zu finden ist. Der Erste-Hilfe-Koffer ist mit am besten für eine Notsituation ausgestattet.  

Folgender Inhalt muss laut DIN-Norm enthalten sein:  

  DIN 13157  DIN 13169 
Verbandstuch DIN 13152  1  2 
Verbandspäckchen DIN 13151 (klein)  1  2 
Verbandspäckchen DIN 13151 (mittel)  3  6 
Verbandspäckchen DIN 13151 (groß)  1  2 
Fixierbinde (4 m x 6 cm)  2  4 
Fixierbinde (4 m x 8 cm)  2  4 
Kompresse  6  12 
Augenkompresse   2  4 
Fingerkuppenverband (4,3 x 7,2 cm)  4  8 
Fingerverband (12 x 2 cm)  4  8 
Pflasterstrips (klein)  4  8 
Pflasterstrips (groß)  8  16 
Heftpflaster (5 m x 2,50 cm)  1  2 
Wundschnellverband (10 x 6 cm)  8  16 
Rettungsdecke Gold/Silber (210 x 160 cm)   1  2 
Dreiecktuch  2  4 
Kleiderschere kniegebogen (19 cm)   1  1 
Einmalhandschuhe  4  8 
Vliestücher (20 x 30 cm)  5  10 
Folienbeutel (30 x 40 cm)  2  4 
Kälte-Sofortkompresse (klein)  1  2 
Erste Hilfe Broschüre  1  1 
Verbandbuch  1  1 
Nachfüllpack nach DIN 13157  1   
Nachfüllpack nach DIN 13169    1 

Hinweis: Hierbei handelt es sich um die Inhalte nach DIN-Norm, welche in der Schweiz nicht zwingend verpflichtend ist. Es ist lediglich eine Empfehlung.  

Was passiert nach Benutzung eines Erste-Hilfe-Sets?  

Sollte ein Erste-Hilfe-Set zum Einsatz kommen, so sollten alle verwendeten Inhalte so schnell wie möglich nachbestellt werden. Denn kommt es wieder zum einen Notfall und es steht der Inhalt nicht bereit, so kann keine professionelle Erste Hilfe garantiert werden. Die einzelnen Inhalte lassen sich problemlos online nachbestellen.  

Ablaufdatum beachten 

Auch die Inhalte eines ErsteHilfeKoffers können ein Ablaufdatum enthalten. Hierbei ist es wichtig den Inhalt auf das Ablaufdatum zu kontrollieren. Ist ein Ablaufdatum erreicht worden, so können die Inhalte nach DIN-Norm keine ordnungsgemäße Erste Hilfe gewährleisten. Da die DIN-Norm wieder nur in Deutschland greift, gilt das nicht für die Schweiz. Dennoch wird empfohlen die Inhalte nach Erreichen des Ablaufdatums auszutauschen.  

Grundsätzlich sollten Sie aber den Inhalt eines Erste-Hilfe-Sets alle 6 Monate auf das Ablaufdatum kontrollieren. Sortieren Sie dann alle Produkte aus, welche bereits abgelaufen sind. Dann können Sie anhand der Checkliste die neu benötigten Produkte nachbestellen und nach Erhalt wieder auffüllen.  

Wo bewahrt man ein Erste-Hilfe-Set auf? 

Ein Erste-Hilfe-Set, ob Koffer oder Kasten, sollte immer an einem sicheren Ort gelagert werden. Dazu sollte das Set kühl und trocken gehalten werden. Außerdem sollte es für Kinder und Kleinkinder nicht leicht zugänglich sein.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.kroschke.com/inhaltsliste-erste-hilfe-koffer-din13157-din13169–k.html
  • https://www.betriebsapotheke.ch/welche-rolle-spielt-die-din-norm-fuer-erste-hilfe
  • https://www.hansaplast.de/ratgeber/wundversorgung/erste-hilfe-schrank

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Erste Hilfe nach einem Brand: Das sollten Sie wissen!

In der Schweiz kommt es jährlich zu ca. 20.000 Bränden. Darunter gibt es etwa 200 Menschen, die dabei ihr Leben verlieren. Wie man im einen Ernstfall helfen kann? Mithilfe der Anleitung zur Ersten Hilfe nach einem Brand können Sie Menschenleben retten. 

In welchen Situationen kann es zu einem Brand kommen?  

Prinzipiell kann es jederzeit passieren, dass plötzlich ein Feuer ausbricht. Es entstehen Funken aus einer alten Mehrfachsteckdose, beim Kochen fängt die Küche plötzlich Feuer oder auch das bewusste Legen eines Feuers. Es gibt viele unterschiedliche Ursachen, die zu einem Brand führen können. Wichtig bei einem entstehenden Feuer ist, dass man ruhig bleibt und nicht in Panik verfällt.  

Bei einem Brand kann es vor allem zu Verbrennungen am Körper kommen. Dabei kann man zwischen leichten und starken Verbrennungen unterscheiden. Doch nicht nur Verbrennungen am Körper können bei einem Brand entstehen. Durch das Brennen von verschiedenen Gegenständen, wie Möbeln oder Elektrogeräten, kann es auch zu Vergiftungen kommen. Die durch das Feuer entstehenden schädlichen Gase können schwere Schäden beim Einatmen verursachen.  

Wie verhalte ich mich nach einem Brand? 

Sollte ein Feuer in der Wohnung ausbrechen, so sollten Sie in jedem Fall Ruhe bewahren. Sollte es Ihnen möglich sein, so können Sie zunächst versuchen das Feuer selbst zu löschen. Doch dabei sollten Sie sich selbst nie in Gefahr bringen. Ist das Feuer zu stark, so verlassen Sie lieber den Raum. Wenn möglich schliessen Sie vorher noch die Fenster und beim Verlassen des Raumes auch die Tür. Dadurch kann sich das Feuer nicht so schnell in weitere Räume verbreiten. Falls möglich, empfiehlt es sich ein feuchtes Handtuch am unteren Türschlitz zu legen. So können giftige Gase und Rauch schwerer in weitere Räume gelangen.  

Anschliessend sollten Sie das Haus oder die Wohnung so schnell wie möglich verlassen. Dabei müssen Sie weitere Personen im Haus oder in der Wohnung evakuieren. Es sollte sich keiner mehr im Gebäude aufhalten. Alarmieren Sie Personen über Klopfen an der Tür, die Hausklingel oder durch das Telefon. Sollte sich ein Fahrstuhl im Gebäude befinden, so diesen unbedingt vermeiden. In einem Brandfall sollte man immer die Treppe zur Flucht nutzen.  

Sollten Sie bisher noch nicht den Notruf gewählt haben, so sollten Sie es spätestens jetzt tun. Über die 118 erreichen Sie die Feuerwehr in der Schweiz. Aber auch über die europäisch einheitliche Notrufnummer 112 können Sie Hilfe anfordern. Erfahren Sie mehr über die Notrufnummern in der Schweiz. Danach warten Sie bis die Feuerwehr eintrifft. Diese wird mit Ihnen sprechen und versuchen sich ein Bild von der Gefahrenlage zu verschaffen. Dabei sind so viele Informationen wie möglich hilfreich. 

Erste Hilfe leisten: Anleitung 

Was tun, wenn man eine Person auffindet? Ist das der Fall, so sollten Sie die Person in keinem Fall ignorieren. Dennoch sollten Sie die eigene Sicherheit abwägen. Im Ernstfall geht die eigene Sicherheit immer vor. Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr, so sollten Sie die Erste Hilfe anwenden. 

Halten Sie sich an folgende Anleitung:  

  1. Prüfen Sie das Bewusstsein der betroffenen Person. Sollte das Opfer bei Bewusstsein sein, so springen Sie zu Punkt 2. Ist das Opfer nicht bei Bewusstsein, so springen Sie zu Punkt 5. 
  2. Versuchen Sie die betroffene Person zu beruhigen und untersuchen Sie die Person nach möglichen Verletzungen am Körper.  
  3. Sollte die Kleidung noch brennen, so löschen Sie umgehend das Feuer.  
  4. Anschliessend halten Sie Ausschau nach möglichen Verbrennungen oder Verletzungen am Körper. Wie Sie bei Verbrennungen am Körper handeln können, erfahren Sie gleich hier 
  5. Ist die betroffene Person nicht bei Bewusstsein und ist kein Puls vorhanden, so sollten Sie umgehend Wiederbelebungsmassnahmen einleiten. Eine ausführliche Anleitung finden Sie hier 

Wichtig: Bei Erste-Hilfe-Massnahmen während eines Brandes, sollten Sie zunächst sich selbst und die betroffene Person aus der Gefahrenlage entfernen. In der sicheren Umgebung können Sie dann alle wichtigen Schritte zur Ersten Hilfe nach einem Brand einleiten.  

Psychische Betreuung  

Ein Brand mit schweren Folgen kann auch für die Psyche sehr belastend sein. Sollten Sie selbst oder weitere Personen psychische Betreuung benötigen, so können Sie sich immer an die Seelsorge wenden.  

Feuer vermeiden und vorbeugen 

Im besten Fall sollte kein Feuer entstehen, welches zu einem Wohnungsbrand führen kann. Deshalb sollte man mögliche Gefahrenquellen in der Wohnung oder im Haus vermeiden. Alte Elektrogeräte, undichte Kabel oder ähnliches. Man sollte sich die Zeit nehmen und das Haus oder die Wohnung auf möglichen Gefahrenquellen untersuchen. Zudem ist es auch sinnvoll sich einen eigenen Feuerlöscher für den Notfall anzuschaffen. So ist man auch im Haushalt bestens für ein mögliches Feuer ausgerüstet.  

Rauchmelder retten Menschenleben 

Während in Deutschland es verpflichtend ist, Rauchmelder in der Wohnung zu installieren, ist das in der Schweiz noch nicht der Fall. Rauchmelder können in verschiedenen Zimmern eine rechtzeitige Warnung für einen entstehenden Brand sein. Vor allem in den Schlaf- und Kinderzimmern können Rauchmelder eine grosse Hilfe sein. Denn viele Brandopfer kommen durch das Ersticken im Schlaf ums Leben.  

Heutzutage sind kleine Rauchmelder für die Wohnung nicht wirklich teuer und sehr leicht anzubringen. Lediglich die Batterien muss man nach einiger Zeit austauschen, damit man das Funktionieren der Rauchmelder garantieren kann. Auch wenn noch keine Pflicht zur Anbringung von Rauchmeldern in der Schweiz besteht, empfehlen wir Ihnen Rauchmelder in der Wohnung anzubringen.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • http://wersto.ch/.cm4all/mediadb/Brandstatistik%20der%20Schweiz.pdf
  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/achtung-feuer-wie-du-richtig-reagierst-wenn-es-brennt.html

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Erste Hilfe nach einem Unfall: Das ist zu beachten!

Es passiert schneller als man denkt: ein Autounfall. Vielleicht ist man selbst nicht daran beteiligt, doch man kann helfen. Opfer eines Unfalls sind enorm auf die Hilfe der Mitmenschen angewiesen. Doch wie kann man als Aussenstehender bei einem Unfall helfen? Was muss man beachten? Wie wendet man die Erste Hilfe nach einem Unfall an?  

Mithilfe von 6 Schritten die Erste-Hilfe nach einem Unfall anwenden 

2020 wurden in der Schweiz rund 6,2 Millionen Strassenfahrzeuge registriert. Somit sind auch in der Schweiz täglich viele Autos auf den Strassen unterwegs. Viele Autos erhöhen auch die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrsunfalls. Ein kurzer Sekundenschlaf, eine kleine Ablenkung oder auch das Versagen des Fahrzeugs können plötzlich einen Unfall verursachen. Einige Unfälle verursachen nur einen Schaden am Fahrzeug, andere Unfälle hingegen können die Insassen lebensbedrohlich verletzten.  

Geschieht das, so sind die betroffenen Personen auf die Erste-Hilfe-Massnahmen der Menschen in der näheren Umgebung angewiesen. Alle Halter eines Führerscheins lernen grundsätzlich beim verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs alle wichtigen Schritte anzuwenden. Doch mit der Zeit schwindet das Wissen, da in der Regel der Erste-Hilfe-Kurs nicht wiederholt und das Wissen nicht aufgefrischt wird. Doch was tun, wenn man in einen Verkehrsunfall verwickelt wird oder als Zeuge einen Verkehrsunfall beobachtet?  

1. Nicht wegschauen

Vermutlich ist man im ersten Moment geschockt, wenn man einen Verkehrsunfall mitansehen muss. Oder auch, wenn man beim Vorbeifahren den Unfall und verletzte Personen wahrnimmt. Doch das menschliche Gehirn reagiert fast schon automatisch und setzt seine Instinkte ein, um Menschen zu helfen. 

Deshalb sollte man bei einem Verkehrsunfall nicht wegschauen. Denn geht es um Menschenleben, ist jede Hilfe besser als keine Hilfe! Ignoriert man eine offensichtliche Unfallstelle und leistet keine Erste Hilfe, so kann man für unterlassene Hilfeleistung bestraft werden. Somit ist es gesetzlich vorgeschrieben bei einem Verkehrsunfall mit Verletzten, Erste-Hilfe-Massnahmen einzuleiten.  

2. Sich selbst nicht in Gefahr bringen

Auch wenn andere Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind, geht die eigene Sicherheit weiterhin vor. Denn bringt man sich selbst in Gefahr, kann man den betroffenen Personen nicht helfen und man selbst wird zum Opfer. Das Wichtigste ist ruhig zu bleiben und nicht hektisch zu reagieren. Deshalb sollte man sich auf der Strasse möglichst am Fahrbahnrand bewegen.  

3. Unfallstelle absichern 

Noch bevor man den verletzten Menschen hilft oder einen Notruf absetzt, sollte man die Unfallstelle sichern. Dadurch kann man weitere Unfälle vorbeugen und somit weitere Verletzte ausschliessen.

Beim Absichern einer Unfallstelle sollte man wie folgt vorgehen:  

  1. Hält man mit dem Fahrzeug an, so sollte man es mindestens 10 Meter von der Unfallstelle abstellen. Beim Abstellen des Fahrzeuges sollte man darauf achten, dass man den weiteren Verkehr nicht behindert. Dann schaltet man die Warnblinkanlage ein, um so auf sich aufmerksam zu machen.  
  2. Anschliessend sollte man sich die Warnweste anziehen, welche im Auto sein muss. So können einen, weitere Fahrzeuge besser wahrnehmen.   
  3. Zum Schluss stellt man das Warndreieck gut sichtbar auf. Das Warndreieck sollte man mit einem Mindestabstand zur Unfallstelle aufstellen. Bei Verkehrsunfällen in der Stadt sind es etwa 50 Meter, auf Landstrassen etwa 100 Meter und auf der Autobahn etwa 150 bis 200 Meter. Beim Aufstellen des Warndreiecks muss man auch Kurven oder Erhebungen berücksichtigen. Diese können nämlich die Sicht auf das Warndreieck oder die Unfallstelle behindern.  

Tipp: Ist man nicht alleine unterwegs, sondern hat noch weitere Helfer, so kann man sich die Schritte untereinander aufteilen.  

4. Notruf wählen 

Im nächsten Schritt ist es nun Zeit den Notruf zu wählen. Auch beim Wählen des Notrufes ist es wichtig ruhig zu bleiben. Je mehr Informationen man an die Notrufzentrale abgeben kann, desto schneller und gezielter kann die professionelle Erste Hilfe eintreffen. Den Notruf kann man durch das Wählen der 112 aussetzen. Eine Alternative zum Notruf ist eine NotfallApp wie unsere TarisApp. Mehr Informationen dazu gibt es hier. Wählt man den Notruf, so sind folgende Fragen wichtig:  

  • Wo befindet sich die Unfallstelle? 
  • Was genau ist passiert? 
  • Wie ist die Situation an der Unfallstelle? 
  • Wie viele Personen sind zu Schaden gekommen?  

Doch alle wichtigen Fragen werden von der Notrufzentrale am Telefon gestellt. Ausserdem kann die Notrufzentrale am Telefon Tipps zu Erste-Hilfe-Massnahmen abgeben, sollte man sich unsicher sein.  

5. Hol dir Unterstützung 

Sollte auch jetzt noch niemand auf den Unfall aufmerksam geworden sein oder die Erste Hilfe verweigern, so sollte man jetzt auf sich aufmerksam machen. Winken Sie andere Personen zu sich her, zeigen Sie, dass Sie Unterstützung benötigen. Denn jede weitere Hilfe kann Menschenleben retten. Und man weiss nie, ob man vielleicht zufällig medizinisch geschultes Personal zu sich herwinkt.  

6. Erste-Hilfe-Massnahmen 

Bis die Rettungskräfte eintreffen, können schon mal 10 bis 15 Minuten vergehen. In dieser Zeit ist es für das Überleben der Opfer enorm wichtig, dass man die Erste Hilfe anwendet. Dabei sollte man vor allem auf folgende Punkte achten:  

  • Blutende Wunden: Befinden sich offene und blutenden Wunden an den Opfern, so sollte man diese schnellstmöglich versorgen. Das Wichtigste ist die Blutung zu stoppen. Mithilfe eines Druckverbandes kann man eine Blutung zum Stoppen bringen.  
  • Bewusstsein prüfen: Sind die Opfer ansprechbar oder ist ein Puls vorhanden? Sind die Personen bei Bewusstsein, so sollte man diese versuchen zu beruhigen. Helfen kann, indem man den Betroffenen mitteilt, dass eine Hilfe schon unterwegs sei und bald eintrifft. Die betroffenen Personen sollte man auch mit der Rettungsdecke einwickeln. Ganz wichtig: silberne Seite sollte nach unten! So schützt man das Opfer vor Unterkühlung.  
  • Kein Bewusstsein? Dann sollte man sofort Reanimationsmassnahmen einwenden. Erfahren Sie mehr über die Erste Hilfe und Reanimationsmassnahmen gleich hier 

Weitere Artikel: 

Quellen und weitere Links:

  • https://www.malteser.de/aware/hilfreich/erste-hilfe-beim-autounfall-was-tun.html
  • https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/verkehrsinfrastruktur-fahrzeuge/fahrzeuge.html

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Mund-zu-Mund-Beatmung: Darauf ist zu achten!

Mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung lassen sich im besten Fall Menschenleben retten. Auch heute wissen viele nicht, wann und wie man eine Mund-zu-Mund-Beatmung anwendet. In einem Erste-Hilfe-Kurs zum Beispiel lernt man neben der Theorie, auch die Beatmung in der Praxis anzuwenden. Das geschieht zum Beispiel mithilfe von Übungen an einem Dummy. Sie haben keinen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder das meiste wieder vergessen? In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen zur Mund-zu-Mund-Beatmung für Sie zusammengefasst.  

Wann braucht man die Mund-zu-Mund-Beatmung? 

Grundsätzlich ist die Mund-zu-Mund-Beatmung beim Aussetzen der Atmung des Opfers notwendig. Aber nur die Beatmung der betroffenen Person reich nicht aus. Neben der Beatmung ist zwingend eine Herzdruckmassage anzuwenden. Denn setzt die Atmung der betroffenen Person aus, so handelt sich im Normalfall auch um einen Herzstillstand. Der Herz-Lungen-Kreislauf im menschlichen Körper ist unterbrochen und es fliesst kein Sauerstoff mehr über die Blutbahnen in den Körper.  

Bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung ist es wichtig, die Erste Hilfe so schnell wie möglich anzuwenden. Setzt die Atmung bei einer Person aus, so bleibt nicht viel Zeit bis weitere Folgeschäden auftreten können. Je mehr Zeit vergeht, indem das Herz nicht mehr schlägt und kein Sauerstoff mehr durch den Körper pumpt, desto mehr baut der Körper ab. Bleibt der Körper schon für etwa 10 Sekunden ohne Sauerstoff, so beginnt unser Gehirn die meisten Funktionen herunterzufahren. Die Folge ist die Bewusstlosigkeit, als Abwehrreaktion des Körpers auf den Sauerstoffmangel. Der Körper beginnt den restlichen Sauerstoff sparsam zu nutzen.  

Ab der 3. Minute beginnen schon die ersten Nervenzellen im Gehirn abzubauen. Aber der 5. Minute kann es, vorausgesetzt ist eine erfolgreiche Reanimation, zu schweren Folgeschäden in der Gehirnregion kommen. Das hat wiederum Auswirkungen auf viele weitere Funktionen unseres Körpers, wie zum Beispiel Sprechen oder Bewegen. Das Gehirn ist somit das empfindlichste Organ in unseren Körper, wenn es um die Sauerstoffzufuhr geht. Andere Organe in unserem Körper können dafür mehrere Stunden ohne Sauerstoff aushalten, ohne grossen Schaden davonzutragen.  

Reicht die Mund-zu-Mund-Beatmung aus?  

Nein! Für eine erfolgreiche Reanimation ist die Kombination aus Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage notwendig. Mit der Beatmung sorgt man erstmal nur dafür, dass der Körper wieder etwas Sauerstoff erlangt. Doch bei einem Herzstillstand ist tatsächlich viel wichtiger, dass das Herz wieder zum Schlagen gebracht wird. Beginnt das Herz wieder zu schlagen, so gelangt automatisch wieder Sauerstoff in den Herz-Lungen-Kreislauf. Umgekehrt ist das nicht der Fall.  

Wie geht eine Mund-zu-Mund-Beatmung: Anleitung 

Um eine ordentliche Atemzufuhr zu gewährleisten, können Sie sich an folgende Schritte halten:  

  • Im ersten Schritt lehnen Sie den Kopf etwas nach hinten und richten das Kinn nach oben aus. So können die Atemwege freigelegt werden.  
  • Im nächsten Schritt nehmen Sie den Daumen und den Zeigefinger, der an der Stirn näher liegenden Hand, und verschliessen damit die Nase der betroffenen Person.  
  • Danach öffnen Sie den Mund der betroffenen Person, während das Kinn weiterhin nach oben gerichtet ist.  
  • Dann atmen Sie normal ein und legen direkt im Anschluss Ihre Lippen vollständig um den Mund des Betroffenen.  
  • Atmen Sie die eingeatmete Luft für ca. 1 Sekunde im Mund aus, sodass sich der Brustkorb der betroffenen Person ein wenig erhebt.  
  • Im Anschluss atmen Sie wieder tief ein, indem Sie den Kopf zur Seite drehen. Dabei sollte sich der Brustkorb des Opfers wieder senken. Nach dem Einatmen wiederholen Sie den vorherigen Schritt, indem Sie die eingeatmete Luft im Mund des Opfers wieder ausatmen.  

Kombination mit Herzdruckmassage  

Neben der Sauerstoffzufuhr durch eine Mund-zu-Mund-Beatmung, ist auch die Herzdruckmassage wichtig. Nur die Kombination aus beiden Massnahmen, kann eine erfolgreiche Reanimation herbeiführen. Eine ausführliche Anleitung zu Wiederbelebungsmassnahmen finden Sie gleich hier 

Was passiert nach der Beatmung?  

Sind wieder eine Atmung und ein Herzschlag vorhanden, so sollte die betroffene Person in die stabile Seitenlage gebracht werden. Wie das geht? Das erfahren Sie gleich hier. Mit der stabilen Seitenlage kann eine ordentliche und stabile Atmung gewährleistet werden, auch wenn die betroffene Person noch nicht bei Bewusstsein ist. Neben der stabilen Seitenlage muss die betroffene Person umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Dann können weitere Schäden und die Ursache für den Herzstillstand geklärt werden.  

Mund-zu-Mund-Beatmung in Corona-Zeiten 

Auch in Corona-Zeiten sind viele Menschen auf eine schnelle und erfolgreiche Erste Hilfe von Mitmenschen angewiesen. Doch wie verhält man sich, wenn man Kontakte mit anderen Personen vermeiden soll? Dabei stehen Ihnen zwei Optionen zur Verfügung. Option 1 lautet, ein Tuch über die Nase und den Mund des Opfers zu legen. Dadurch kann das Ansteckungsrisiko über eine Tröpfcheninfektion weitestgehend vermieden werden und dennoch für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr gesorgt werden.  

Wer sich dennoch nicht traut eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen, der kann auf Option 2 zurückgreifen und diese im Zweifel weglassen. Viel wichtiger ist bei einer Reanimation die Herzdruckmassage, welches das Herz wieder zum Schlagen bringen soll. Die Beatmung dient als zusätzliche Hilfe, um eine Wiederbelebung herbeizuführen. Doch nicht immer ist das der Fall. Bei einer Ersten Hilfe nach dem Ertrinken kann die Sauerstoffzufuhr über die Atemzufuhr entscheidend sein. Somit muss man immer Situationsabhängig entscheiden. In den meisten Fällen kann man aber auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichten.  

Hinweis: Sind Sie sich auch dann unsicher? Dann laden Sie sich die TarisApp herunter und gewährleisten eine professionelle Erste Hilfe in der Umgebung der Unfallstelle. Erfahren Sie mehr dazu gleich hier. 

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/atmung/mund-zu-mund-beatmung/
  • https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/anzeichen-fuer-herzprobleme-erkennen/im-notfall/erste-hilfe-corona

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Was ist Kammerflimmern: Definition und Erklärung!

Probleme mit dem Herzrhythmus treten immer häufiger auf und können zu wirklichen Problemen führen. Vor allem, wenn es am Herz zum Kammerflimmern kommt. Hierbei kann es im schlechtesten Fall zu einem schnellen Tod kommen. Doch was genau ist Kammerflimmern eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Wir klären auf!  

Definition 

Beim Kammerflimmern handelt es sich um die gefährlichste Art von Herzrhythmusstörungen. Herzrhythmusstörungen sind nichts Ungewöhnliches und können am Menschen jederzeit auftreten. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen 

Kommt es zu Herzrhythmusstörungen, so fühlt sich die betroffene Person unwohl und es treten verschiedene Symptome auf. Dabei können Herzrhythmusstörungen unterschiedlich stark auftreten. In der Regel schlägt das menschliche Herz etwa 60 bis 90 Mal pro Minuten. Doch hier ergeben sich auch Unterschiede zwischen Geschlecht und Alter. Bei Frauen schlägt das Herz in der Regel etwas schneller, als bei einem Mann.  

Folgende Unterschiede ergeben sich bei einem Ruhepuls (Schläge/Minute): 

  • Babys: zwischen 120 und 140 
  • Kleinkinder: zwischen 100 und 120  
  • Jugendliche: zwischen 80 und 100 
  • Erwachsene: zwischen 60 und 80  

Bei Senioren kann der Ruhepuls auch etwas höher als 60 bis 80 sein. Während bei einem ausgewachsenen Menschen das Herz zwischen 60 und 80 Mal pro Minute schlägt, ist der Wert bei Kammerflimmern deutlich höher. Der Wert liegt etwa bei 300 Herzschlägen pro Minute und ist damit so hoch, dass das Herz kein Blut mehr pumpen kann. Somit gelangt kein Blut mehr in den Blutkreislauf und es kommt zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand.  

Unterschied zu Vorhofflimmern 

Gerne wird das Kammerflimmern mit dem Vorhofflimmern verwechselt. Klingt zwar sehr ähnlich, ist aber tatsächlich nicht das Gleiche. Beim Kammerflimmern ist das Herz nicht mehr in der Lage, Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch bleibt das Herz stehen und es müssen sofort Wiederbelebungsmassnahmen ergriffen werden.  

Beim Vorhofflimmern hingegen kommt es nicht direkt zu einem Herzstillstand. Stattdessen kann das Vorhofflimmern aber zu weiteren Schäden am Körper führen. Grundsätzlich entstehen durch Vorhofflimmern Blutgerinnsel, welche dann weitere Herzkrankheiten oder auch einen Schlaganfall herbeiführen können.  

Somit ist beim Kammerflimmern die Überlebenschance deutlich geringer, als bei einem Vorhofflimmern. In jedem Fall sind Betroffene auf eine Erste Hilfe angewiesen. Beim Vorhofflimmern geht man dennoch anders vor, als bei Kammerflimmern. Erfahren Sie mehr über die Anleitung zur Ersten Hilfe bei Kammerflimmern.  

Ursachen 

Die Ursachen für das Auftreten von Kammerflimmern können völlig unterschiedlich sein. Am häufigsten sind Herzvorerkrankungen für Kammerflimmern verantwortlich. Doch es gibt immer noch Fälle, bei der sich die Ursache nicht wirklich feststellen lässt. Oder bei der eine Vorerkrankung bisher nicht entdeckt wurde. So können auch Menschen, welche einen gesunden Eindruck machen, plötzlich von Kammerflimmern betroffen sein.  

Die häufigsten Ursachen sind:  

  • Herzinfarkt 
  • Herzinsuffizienz 
  • Herzfehler 
  • Koronare Herzerkrankungen  
  • Angeborene Herzfehler 
  • Medikamente 
  • Narkosemittel 
  • Magensiummangel 
  • Kaliummangel  

Symptome 

Die Symptome von Kammerflimmern sind relativ eindeutig und klar erkennbar. Zudem unterscheiden sich die Symptome auch von den Symptomen von Vorhofflimmern. Beim Vorhofflimmern sind Betroffene bei Bewusststein und beklagen sich über weitere Symptome, wie Brustschmerzen oder Atemnot.  

Bei Kammerflimmern hingegen fällt das Opfer plötzlich in Ohnmacht. Vorher gibt die betroffene Person meist noch einen Seufzer oder ein leichtes Stöhnen von sich. Anschliessend liegt die betroffene Person bewusstlos und regungslos auf dem Boden. Dann setzt die Atmung aus und ein Puls lässt sich auch nicht mehr erfüllen. Ist das der Fall, so muss man sofort Erste Hilfe leisten. Anderenfalls führt das Kammerflimmern zu einem schnellen Tod der betroffenen Person.  

Was tun bei Kammerflimmern? 

Kommt es zum Kammerflimmern, so sollte man sofort mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Eine ausführliche Anleitung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung gibt es gleich hier 

Zusätzlich zu den Wiederbelebungsmassnahmen kann auch der Einsatz eines Defibrillatoren hilfreich sein. Ist solch ein Gerät in der Nähe vorhanden, so sollte man sich nicht davor scheuen diesen zu benutzen. Eine umfangreiche Erklärung befindet sich meist am Aufenthaltsort des Defibrillatoren. Zudem sind mittlerweile viele Gebäude und Einrichtungen mit einem Defibrillator ausgestattet. Auch das Personal an Orten, wie Flughäfen oder Bahnhöfen, sind meist auf die Nutzung der Geräte geschult.  

Neben einer schnellen Ersten Hilfe ist bei Kammerflimmern auch eine schnelle und professionelle medizinische Hilfe nötig. Mit einer NotfallApp, wie der TarisApp, lassen sich medizinisch geschulte Passanten in näherer Umgebung schnell um Hilfe bitten. So kann auch bei einem Kammerflimmern ein ausgebildeter Arzt oder ein ausgebildeter Ersthelfer in unmittelbarer Nähe schnell helfen.  

Wussten Sie schon? 
Nach dem Wählen des Notrufes kann es durchschnittlich bis zu 15 Minuten dauern, bis die Rettungskräfte eintreffen.  

Kammerflimmern vorbeugen  

Vorbeugen lässt sich Kammerflimmern zum Beispiel durch regelmässige Untersuchungen bei einem Arzt oder durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Bei vorbeugenden ärztlichen Untersuchungen können zum Beispiel Vorerkrankungen am Herz diagnostiziert werden, welche ein Kammerflimmern auslösen könnten. Durch die Diagnose und anschliessende Behandlung der Herzvorerkrankung lässt sich das Risiko eines Kammerflimmerns minimieren.  

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist vor allem für die Lebensqualität und den Körper sehr wichtig. Besonders dadurch lassen sich Herzvorerkrankungen minimieren. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann zudem durch regelmässige Bewegung unterstützt werden. Sportliche Aktivitäten können den Körper stärken und vor Vorerkrankungen schützen. 

Mit dem Älterwerden steigt automatisch das Risiko von Kammerflimmern. Deshalb sollten grundsätzlich ältere Menschen immer wieder den Blutdruck selbstständig kontrollieren. Das geht zum Beispiel mit einem Blutdruckmessgerät. Bei auffälligen Werten kann anschliessend ein Arzt aufgesucht werden.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links: 

  • https://www.br.de/radio/bayern2/was-tun-bei-kammerflimmern-100.html 
  • https://www.muenchen-klinik.de/herz-kreislauf-erkrankungen/herzrhythmusstoerungen-kammerflimmern-vorhofflimmern/ 
  • https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzrhythmusstoerungen/vorhofflimmern/vorhofflimmern-symptome 
  • https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz/welcher-puls-ist-normal 

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Ampelschema: Schauen, Denken und Handeln!

Es kommt zu einem Unfall und Sie müssen Erste Hilfe leisten. In den meisten Fällen sind viele Ersthelfer panisch und mit der Situation überfordert. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Menschen zu wenig Wissen über die Erste Hilfe besitzen. Für solche Fälle soll das Ampelschema zur Unterstützung dienen. Mithilfe des Ampelschemas lässt sich nämlich eine relativ gute Erste Hilfe leisten. Hier erfahren Sie alles Wichtige über das Ampelschema.  

Ampelschema: Anleitung 

Damit man im Notfall bestens vorbereitet ist, bietet sich die Anwendung des Ampelschemas an. Grundsätzlich gilt in einer Notsituation: Schauen, Denken und dann Handeln. 

Mit der Anleitung des Ampelschemas können Sie wie folgt vorgehen:  

1.  Schauen 

  • und sich zunächst einen Überblick über die Notfallsituation erschaffen. 
  • Was genau ist passiert? 
  • Wer ist alles an der Situation beteiligt? 
  • Und vor allem: Wer ist davon betroffen?

2. Denken 

  • und versuchen ruhig und klar zu denken. 
  • Gefahr für Helfer ausschliessen. 
  • Auch Gefahr für weitere Personen in näherer Umgebung ausschliessen. 
  • Und vor allem: Gefahr für betroffene Personen und Opfer ausschliessen.

3. Handeln 

  • und sich zunächst selbst schützen, denn die eigene Sicherheit geht vor!  
  • Absichern und kennzeichnen der Unfallstelle.  
  • Falls nötig, Maschinen oder ähnliches abschalten. 
  • Erste Hilfe leisten und auf sich aufmerksam machen.

Mit diesem einfachen Ampelschema lässt sich in Notfällen schnell einen Überblick erschaffen und wichtige Erste Hilfe leisten. Besonders empfehlenswert ist, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und sein Wissen aufzufrischen. 

Das Ampelschema dient lediglich zur allgemeinen Orientierung und ersetzt kein Fachwissen für eine professionelle Erste Hilfe. Auch beim Umgang mit einem Erste-Hilfe-Koffer sind Vorkenntnisse sehr wichtig. Wie benutzt man den Inhalt eines Erste-Hilfe-Sets richtig? Diese und weitere Fragen werden bei einem so wichtigen Erste-Hilfe-Kurs beantwortet.  

Wann kann man das Ampelschema anwenden? 

Das Ampelschema wurde so gestaltet, dass es für fast alle Notfälle genutzt werden kann. Ersthelfer können sich bei Unsicherheiten an das Ampelschema halten und dem Betroffenen Erste Hilfe leisten. Zusätzlich dazu gibt es für unterschiedliche Notfälle auch unterschiedliche Herangehensweisen der Ersten Hilfe. Bei einem Herzinfarkt gibt es zum Beispiel Unterschiede in der Anwendung der Ersten Hilfe, als bei der Ersten Hilfe bei einem Schlaganfall. Dennoch rät man im Zweifel immer zur Anwendung des Ampelschemas.  

Im Notfall sind Betroffene immer auf die Erste Hilfe von anderen Personen angewiesen. Und das einzige falsche Verhalten ist dabei keine Erste Hilfe zu leisten. Auch die Reihenfolge des Ampelschemas hilft bei Notfallsituationen sehr. Denn zunächst sollte man seine eigene Sicherheit vorziehen, bevor man sich selbst auch in Gefahr begibt. Erst dann können die weiteren Schritte angegangen werden. Bei der Reihenfolge der Ersten Hilfe kann nämlich viel falsch gemacht werden.  

Die Erweiterung: das Sample-Schema 

Zusätzlich zum Ampelschema kann das Sample-Schema zur Unterstützung dienen. Mit dem Sample-Schema lässt sich eine erste Notfallanamnese aufstellen. Eine Anamnese findet grundsätzlich bei einem Arztbesuch statt. Dabei erfragt der Arzt sich durch unterschiedliche Fragen einen aktuellen Wissensstand über Vorerkrankungen.  

Eine Notfallanamnese kann im Notfall zur weiteren Ersten Hilfe sehr wichtig sein. Hat das Opfer Allergien, Vorerkrankungen oder weitere Verletzungen welche auf den ersten Blick nicht sichtbar sind? Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte, kann die Kombination aus Ampel- und Sample-Schema für betroffene Personen eine große Hilfe sein.  

Das Sample-Schema wird folgendermaßen aufgeteilt:  

S – Symptome: Welche Symptome treten bei der betroffenen Person auf?  

  • Durch verschiedene Fragen können weitere Symptome festgestellt werden. So können weitere Verletzungen festgestellt oder ausgeschlossen werden.  

– Allergien: Welche Allergien sind beim Betroffenen vorhanden? 

  • Hiermit soll festgestellt werden, ob und welche Allergien das Opfer hat. Diese Informationen können vorab für die eintreffenden Rettungskräfte von großer Bedeutung sein.  

– Medikation: Welche Medikamente nimmt die betroffene Person ein? 

  • Nimmt die betroffene Person Medikamente ein, so ist diese Information für die Rettungskräfte sehr wichtig. Sie können schneller und mit besserem Wissen handeln und die richtigen Maßnahmen einleiten. Auch für die Zufuhr von weiteren Medikamenten ist diese Information sehr wichtig.  

– Patientenvorgeschichte: Welche Vorerkrankungen oder bisherigen Unfälle sind bekannt?  

  • Zu wissen an welchen Vorerkrankungen das Opfer leidet, ist für die Rettungskräfte eine wichtige Information. So können diese Erkrankungen schneller geprüft und behandelt werden.   

– Letzte Nahrungsaufnahme: Welche Nahrung hat das Opfer vor dem Notfall eingenommen?  

  • Auch die letzte Nahrungsaufnahme ist für die Rettungskräfte eine wichtige Information.  

– Ereignisse vor dem Unfall: Was ist vor dem Unfall passiert?  

  • Diese Frage ist vor allem bei Wiederholungsunfällen sehr wichtig. Sind solche Unfälle vorher schon passiert oder gab es bisher ähnliche Unfälle?  

Erste Hilfe mit der TarisApp 

Seit einigen Jahren gibt es auch sogenannte NotfallApps, welche bei Notfällen zu einer schnellen und guten Erste Hilfe beitragen soll. Mit unserer TarisApp lässt sich zum Beispiel nicht nur den Notruf über die Handy-App wählen, sondern schnell und einfach um weitere Hilfe bitten.  

Dabei werden sogar professionell ausgebildete medizinische Ersthelfer in näherer Umgebung um Hilfe gebeten. So kann man im Notfall eine schnelle und professionelle Erste Hilfe für betroffene Personen gewährleisten. In vielen Fällen kommt bei einem Notfall eine professionelle Hilfe viel zu spät, obwohl sich vielleicht in der Nähe ein Arzt oder eine Krankenschwester aufhält.  

Hinweis: Wussten Sie schon, dass im Durchschnitt es bis zu 15 Minuten braucht, bis die Rettungskräfte beim Unfallort eintreffen? Diese 15 Minuten können im Zweifel über Leben und Tod entscheiden. Mit der TarisApp lassen sich diese 15 Minuten mit professioneller Hilfe überbrücken.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://flexikon.doccheck.com/de/SAMPLE-Schema
  • http://www.erstehilfe.ch/notfall-was-tun/ampel-schema.html

Bildnachweis: ©Unsplash

Learn More

First Aid Training - Electric shock

Erste Hilfe bei einem Stromschlag: So reagieren Sie richtig!

In unserem Alltag stossen wir mittlerweile auf eine Vielzahl unterschiedlicher Stromquellen. Während viele Stromquellen harmlos sind, können andere Stromquellen hingegen sehr gefährlich für den Menschen werden. Ein Stromschlag kann im schlechtesten Fall mit dem Tod enden. Doch was tun nach einem Stromschlag? Wir informieren über die Erste Hilfe bei einem Stromschlag.  

Was passiert bei einem Stromschlag im Körper? 

Durch einen menschlichen Körper fliesst jede Menge Energie, wofür elektrische Impulse verantwortlich sind. Das menschliche Nervensystem funktioniert mittels elektrischer Signale. Damit können unter anderem bestimmte Befehle von unserem Gehirn aus, an unsere Muskeln gesendet werden. Auch eines unserer wichtigsten Muskeln im Körper, das Herz, wird durch bestimmte Stromimpulse zum Schlagen gebracht. Wenn Strom innerhalb des Körpers produziert und weitergeleitet wird ist das kein Problem für den Körper. Doch kommt eine Stromquelle von aussen dazu, so kann es gefährlich werden. 

Kommt Strom von aussen an den Körper, so werden elektrisch Impulse im Körper verstärkt und lösen so verschiedene Symptome aus. Die Muskeln beginnen zu verkrampfen oder auch zu zucken. Schon wenige Milliampere können ausreichen, um die Funktionen des menschlichen Körpers zu beeinträchtigen. Fasst man zum Beispiel versehentlich an eine schwache Stromquelle, so bekommt man in der Regel einen kurzen Stromschlag ab. Dabei zuckt der Körper kurz zusammen.  

Ursachen 

Verschiedene Stromquellen können einen Stromschlag verursachen. Wir haben die gängigsten Stromquellen mit einem Stromschlagpotential gesammelt:  

  • Defekte Elektrogeräte 
  • Nicht gesicherte Stromquellen (z.B. kaputte und offene Stromkabel) 
  • Arbeiten an Stromquellen ohne Fachkenntnisse 
  • Hochspannungsleitungen 
  • Blitze 
  • Unfälle mit Elektrogeräten  
  • u.v.m. 

Wann kann ein Stromschlag gefährlich werden? 

Wann ein Stromschlag für den Menschen gefährlich werden kann, hängt auch von der Stromquelle ab. Hierbei kommt es auf die Art und die Stärke der Stromquelle an. Besonders gefährlich wird es, wenn der Strom das Herz passiert. Ist das der Fall, so kann es für die betroffene Person lebensgefährlich werden. Grundsätzlich reichen bei einer Wechselstromquelle (z.B. aus einer Steckdose) schon etwa 20 bis 50 Milliampere aus, um das Herz zu schädigen. Dann können Herzrhythmusstörungen oder auch ein Herzstillstand auftreten.  

Zum Vergleich: bei einer Steckdose im Haushalt mit 230 Volt fliessen etwa 16.000 Milliampere (16 Ampere). Somit braucht es nicht viel, bis ein Stromschlag lebensgefährlich werden kann. Dennoch sind viele Stromquellen gesichert und können so vor starken Stromschlägen schützen.  

Bei etwa 16 Milliampere kann es schon zu ersten Muskelverkrampfungen kommen. Diese können dazu führen, dass man zum Beispiel seine Hand von der Gefahrenquelle nicht mehr lösen kann. Hierbei gilt auch die Regel, je länger man einer Stromquelle ausgesetzt ist, desto gefährlicher kann es für den Körper werden. Somit kann auch schon eine Muskelverkrampfung am Körper sehr gefährlich werden. Auch die Muskulatur rundum der Lungen können verkrampfen und dafür sorgen, dass die betroffene Person Probleme mit der Atmung bekommt. Im schlimmsten Fall drohen Betroffene dann zu ersticken.  

Bei der Stärke der Stromquelle kann man grundsätzlich zwischen dem Niederspannungs- und Hochspannungsbereich unterscheiden. Beim Niederspannungsbereich spricht man von Stromquellen bis zu 1.000 Volt. Bei einem Hochspannungsbereich spricht man von Stromquellen ab 1.000 Volt. Bei einem Niederspannungsbereich entstehen in der Regel zusätzliche Unfälle zum Stromschlag. Zum Beispiel von der Leiter fallen nach dem Zusammenzucken durch einen Stromschlag. Bei Hochspannungsunfällen hingegen kommt es zu deutlich stärkeren Folgen. Zum Beispiel, wenn Personen auf Zügen klettern und mit einer Hochspannungsleitung in Berührung kommen. Dann können starke Verbrennungen am Körper oder der sofortige Tod die Folge sein.  

Erste Hilfe bei einem Stromschlag  

Bei Stromunfällen gilt in erster Linie immer die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Das bedeutet:  sollte man Ersthelfer für Opfer eines Stromunfalls sein, so geht die eigene Sicherheit vor! 

Ist man selbst von einem Stromschlag betroffen, so kann man in erster Linie nicht viel machen. Konnte man sich von der Stromquelle lösen, dann sollte man sofort einen Arzt aufsuchen oder den Notruf wählen.  

Anleitung

Leistet man Erste Hilfe bei einem Stromschlag, kann man sich an folgende Anleitung halten:  

  • Wählen Sie unbedingt den Notruf 112 und schildern Sie die Situation.  
  • Eigene Sicherheit beachten! 
    Bei Niederspannungsunfällen: Sicherung entfernen, Gerät abschalten oder den Netzstecker ziehen. 
    Bei Hochspannungsunfällen: einen Mindestabstand von 20 m zur betroffenen Person einhalten. Der Bereich um die Hochspannung muss erst gesichert werden, bevor Erste-Hilfe-Massnahmen durch medizinisch ausgebildetes Personal eingeleitet werden können.  
  • Ist die Unfallstelle gesichert und die betroffene Person bei Bewusstsein? Dann können Sie die betroffene Person ansprechen und gegebenenfalls versuchen zu beruhigen.  
  • Bevor Sie die Person berühren, sollten Sie Schutzhandschuhe anziehen. 
  • Sollten offene Brandwunden am Körper des Opfers vorhanden sein, so diese vorsichtig keimfrei bedecken.  
  • Die betroffene Person ist nicht bei Bewusstsein? Dann die betroffene Person in die stabile Seitenlage legen. Danach immer wieder die Atmung und den Puls des Opfers kontrollieren. 
  • Ist keine Atmung und kein Puls vorhanden, sofort Wiederbelebungsmassnahmen durchführen.  

Neben den Erste-Hilfe-Massnahmen sollten Sie zusätzlich nach Hilfe rufen. Sehr einfach nach Hilfe rufen können Sie zum Beispiel mit der NotfallApp TarisApp. Mit der TarisApp lässt sich nicht nur den Notruf per App wählen, sondern auch die Unterstützung durch medizinisch ausgebildetes Personal in der Nähe anfordern. Das kann besonders bei einem Stromunfall sehr hilfreich sein, da viele durch die potenzielle eigene Gefahr verunsichert sind. Ausserdem können schon mal 15 Minuten vergehen bis die Rettungskräfte eintreffen. Und besonders bei einem Stromunfall zählt jede Sekunde. Erfahren Sie mehr über die TarisApp gleich hier 

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/stromschlag/ 
  • https://www.dguv.de/medien/fb-erstehilfe/de/pdf/stromunfall-2016.pdf 
  • https://www.quarks.de/gesundheit/was-bei-einem-stromschlag-in-deinem-koerper-passiert/ 

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Resuscitation on the road

Folgeschäden nach einer Reanimation: Das sollten Sie wissen!

Bei etwas mehr als die Hälfte aller Herz-Kreislauf-Stillstände ausserhalb eines Krankenhauses sind Herzerkrankungen dir Ursache. Bei einem Herzstillstand kann man mithilfe von Wiederbelebungsmassnahmen die Betroffenen wieder zurück ins Leben holen. Doch was passiert danach? Können Folgeschäden nach einer Reanimation entstehen? Wir haben uns die Folgeschäden nach einer Reanimation genauer angeschaut.  

In welchen Situationen wird eine Reanimation benötigt? 

Eine Reanimation oder auch Herz-Lungen-Wiederbelebung, wird bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand benötigt. Durch eine Reanimation kann man den Herz-Lungen-Kreislauf eines Menschen wieder aktivieren und ihn somit wiederbeleben. Durch unterschiedliche Ursachen können Situationen entstehen, in denen Menschen einen Herzstillstand erleiden. In vielen Fällen sind Vorerkrankungen dafür verantwortlich, einige davon sind vorher unentdeckt. Aber auch bei schweren Unfällen oder beim Ertrinken kann es zu einem Herzstillstand kommen.  

Welche Folgen können nach einer Reanimation entstehen? 

Je länger das Herz des Opfers nicht schlägt und je länger dem Körper kein Sauerstoff zugeführt wird, desto grösser können die Schäden nach einer Wiederbelebung sein. Schon nach 10 Sekunden ohne Sauerstoff im Körper beginnt unser Gehirn die wichtigsten Funktionen einzustellen. Das hat den Effekt, dass man bewusstlos wird. Der Grund hierfür ist, dass die Nervenzellen beginnen deutlich weniger Sauerstoff zu verbrauchen und sparsam zu nutzen.  

Nach etwa 30 Sekunden kommt es dann zur sogenannten Schnappatmung beziehungsweise schon zum Atemstillstand. Denn eine Schnappatmung ist kein Anzeichen einer selbstständigen Atmung des Opfers. Im Gegenteil, eine Schnappatmung ist ein Signal für die Fehlfunktion der Nervenzellen. Nach etwa 3 Minuten beginnen unsere Nervenzellen im Gehirn langsam abzusterben. Ab der 5. Minuten kann es zu schwereren Schäden im Bereich des Gehirns kommen, welche sich vor allem als Folgeschäden nach einer Reanimation bemerkbar machen. Leider ist das Gehirn das Organ, welches nicht lange ohne Sauerstoff aushalten kann. Andere Organe können hingegen 30 Minuten bis zu mehreren Stunden ohne Sauerstoff überleben.  

Somit ist also klar, dass die ersten Minuten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand entscheidend sind. Je länger die betroffene Person ohne Sauerstoff ist, desto grösser können die Folgeschäden nach einer Reanimation sein. Durch die richtige Anwendung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung können nicht nur Leben gerettet werden, sondern auch weitere Folgeschäden vermieden werden.  

Wie wendet man eine Reanimation richtig an: Anleitung 

Befindet man sich in einer Notsituation, bei der eine Person einen Herzstillstand erleidet, so sollte man eine Reanimation durchführen. Dabei wendet man die Herz-Lungen-Wiederbelebung an. Für die Anleitung unterscheiden wir zwischen zwei unterschiedlichen Bereichen.  

Herzdruckmassage  

Bei der Herzdruckmassage möchte man das Herz wieder zum Schlagen bringen. Das gelingt einem nur, indem man die Anleitung zur Herzdruckmassage richtig anwendet:  

  • Zunächst kniet man sich neben die betroffene Person und das ungefähr auf der Höhe des Brustkorbes.  
  • Dann legt man einen Handballen etwa auf die Mitte des Brustkorbes.  
  • Im Anschluss legt man dann den Handballen der anderen Hand auf die erste Hand.  
  • Anschliessend beginnt man mit der sogenannten Herzdruckmassage. Dabei verlagert man mit ausgestreckten Armen das eigene Gewicht des Oberkörpers auf den Brustkorb des Betroffenen und beginnt 30-mal 6 cm tief senkrecht zu drücken.  
  • Wichtig bei der Herzdruckmassage ist die Frequenz, welche etwa zwischen 100 und 120 Schlägen pro Minute liegen sollte.  

Atemzufuhr  

Bei der Atemzufuhr möchte man dem Betroffenen, zusätzlich zur Herzdruckmassage, wieder Sauerstoff zuführen. Durch diese Kombination soll letztendlich die Wiederbelebung des Opfers gelingen.  

  • Für die Atemzufuhr lehnt man den Kopf des Opfers nach hinten und richtet das Kinn nach oben, sodass die Atemwege freigelegt werden.  
  • Anschliessend nimmt man den Zeigefinger und den Daumen der Hand, welche näher zur Stirn des Betroffenen liegt, um dann die Nase zu verschliessen.  
  • Danach richtet man zum einen das Kinn des Betroffenen nach oben und öffnet zusätzlich den Mund. 
  • Nun atmet man ganz normal ein und legt die eigenen Lippen vollständig um die Lippen des Opfers. 
  • Dann bläst man die eingeatmete Luft für ca. 1 Sekunde aus. Dabei sollte sich der Brustkorb des Opfers leicht erheben.  
  • Zum Schluss dreht man den eigenen Kopf zur Seite, um wieder neue Luft einzuatmen. Dabei sollte sich der Brustkorb des Opfers wieder senken. Danach wiederholt man den vorherigen Schritt noch einmal, somit insgesamt 2x.  

Besonders wichtig!  

  • Die Herzdruckmassage und die Atemzufuhr müssen im Wechsel erfolgen. Man beginnt mit der Herzdruckmassage (30x) und geht dann in die Atmung (2x) über. Diesen Vorgang wiederholt man, bis die Rettungskräfte eintreffen.  
  • Wenn die Reanimation erfolgreich war und die betroffene Person wieder selbstständig atmet, dann legt man den Betroffenen in die stabile Seitenlage.  

NotfallApp für den Notfall 

Sie sind sich auch mit der Anleitung zur Reanimation unsicher? Dann sind Sie dabei nicht alleine. Viele Menschen möchten durch die Unsicherheit in einer Notsituation nichts falsch machen und halten sich dann zurück. Andere hingegen können durch eine Schockstarre nicht helfen. Doch keine Erste Hilfe zu leisten wäre der einzige Fehler, den man machen kann. Um weitere Hilfe zu bekommen, kann man ganz einfach eine NotfallApp, wie unsere TarisApp nutzen.  

Mit der TarisApp kann man zum einen sofort über eine App auf dem Handy einen Notruf absetzen. Zum anderen kann man mit der TarisApp um professionelle medizinische Hilfe in der Umgebung bitten. Medizinisch ausgebildetes Personal in der Nähe erhalten dann eine Benachrichtigung, dass sich ein Notfall ganz in der Nähe befindet. So kann man auch bei Unsicherheiten schnell für die richtigen Massnahmen sorgen. Denn wussten Sie schon, dass die Rettungskräfte durchschnittlich ganze 15 Minuten brauchen, bis sie am Einsatzort eintreffen? Mehr dazu erfahren Sie gleich hier.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/das-passiert-wenn-wir-keine-erste-hilfe-leisten/

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More

Erste Hilfe bei Gichtanfall: Das sollten Sie unbedingt beachten!

Wenn Menschen sich über Gelenkschmerzen beklagen, so kann es sich um die Stoffwechselstörung Gicht handeln. Die Folge von Gicht kann dann ein Gichtanfall sein. Doch was genau ist ein Gichtanfall und was kann man dagegen tun? Wir klären Sie über die Erste Hilfe bei einem Gichtanfall auf.  

Was genau ist ein Gichtanfall?  

Bei Gicht handelt es sich um eine Krankheit, bei der unser Stoffwechsel in unserem Körper gestört wird. Im Normalfall entsteht bei einem Stoffwechselprozess in unserem Körper Harnsäure. Dadurch können bestimmte Stoffe, wie etwa Purine aus Lebensmitteln oder Genussmitteln, abgebaut werden. Purine werden zunächst in Harnsäure umgewandelt und dann über die Niere ausgeschieden. Durch Gicht kann nun dieser natürliche Vorgang gestört werden. Denn bei Gicht kann die Harnsäure nicht wie gewohnt ausreichend ausgeschieden werden. Stattdessen lagert sich die Harnsäure im Körper ab und kann so unter anderem Schmerzen oder Entzündungen in den Gelenken verursachen. Dadurch können auch weitere Krankheiten die Folge sein.  

Bei einem Gichtanfall handelt es sich meist um eine akute Störung in unserem Körper. Das bedeutet, dass die Schmerzen nicht dauerhaft sind, sondern nur in einer bestimmten Zeit ausgelöst werden. Dennoch können Gichtanfälle auch chronisch werden. So kann zum Beispiel ein Gichtanfall entstehen, wenn man trotz Gicht seine Ernährung nicht umstellt. Greift man weiterhin zu fettigem Essen oder viel Alkohol, so sind akute Gichtanfälle keine Seltenheit. Es bleibt bei der Stoffwechselstörung und man erleidet weiterhin unangenehme Schmerzen an den Gelenken oder auch an der Niere.  

Gicht ist sehr stark von der Ernährung abhängig und kann so öfter oder auch seltener Gichtanfälle auslösen. Purine sind vor allem in Fleisch, Fisch und Alkohol vertreten. Vor allem Bier enthält viele Purine, während Wein weniger Purine enthalten. Dennoch kann auch Wein, durch seinen höheren Alkoholanteil, bei einer Gicht gefährlich sein. Aber auch weitere Lebensmittel enthalten Purine in höherer Menge. Nehmen wir also viel Purine über die Nahrung auf, so ist das Auftreten eines Gichtanfalls sehr wahrscheinlich.  

Warum kann ein Gichtanfall gefährlich sein?  

Ein Gichtanfall kann gefährlich werden, weil er unterschiedlich starke Symptome hervorrufen kann. Ausserdem können regelmässige Gichtanfälle für weitere Folgeerkrankungen führen. Treten Gichtanfälle immer wieder auf, so hat man seine Ernährung meist weiterhin nicht in den Griff. Ignoriert man Gichtanfälle, dann kann das zu schweren Gelenkentzündungen oder starken Nierenproblemen führen.  

Treten Gichtanfälle wiederholt auf, so sollte man sich unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei sollte man vor allem auf den Rat eines auf Gicht spezialisierten Arztes vertrauen. Fühlt man sich nach der ersten Beratung nicht genug aufgeklärt, so ist immer eine Zweitmeinung zu empfehlen.  

Mithilfe von Blut- und Urintests kann der Arzt Gicht diagnostizieren. Bei fortgeschrittener Gicht kann man Ablagerungen auch auf Röntgenbildern erkennen. Um auf Nummer sicher zu gehen, entnehmen einige Ärzte auch etwas Gelenkflüssigkeit. Nach der Diagnose von Gicht kann ein Arzt dann die richtige Behandlung für die Gichtanfälle anordnen. Neben der Umstellung der Ernährung kann man Gicht auch mithilfe von Medikamenten behandeln.  

Symptome eines Gichtanfalls  

Typisch für einen Gichtanfall ist, dass dieser vor allem in der Nacht auftritt. Als Erstes ist dann meist der grosse Zeh betroffen, welcher beginnt stark anzuschwellen. Zudem rötet sich der Zeh und fühlt sich sehr heiss an. Dabei sind die Schmerzen der entzündeten Stelle enorm. Leichte Bewegungen oder Berührungen können unheimliche Schmerzen auslösen. Eher selten von einem Gichtanfall betroffen sind weitere Gelenke, wie das Sprung- oder Kniegelenk. Ein Gichtanfall kann im schlechtesten Fall ohne Behandlung bis zu 2 Wochen andauern.  

Ursachen für einen Gichtanfall  

Wie wir schon wissen, kann ein Gichtanfall durch die erhöhte Aufnahme von Purinen entstehen. Doch neben einer schlechten und unausgewogene Ernährung können auch weitere Faktoren einen Gichtanfall begünstigen.  

Weitere Faktoren sind zum Beispiel:  

  • Keine ausreichende Bewegung 
  • Hoher Alkoholkonsum  
  • Nahrung mit hohem Puringehalt  
  • Zu viel Verzehr von Fruchtzucker über z.B.: Säfte  
  • Übergewicht  

Erste Hilfe bei Gichtanfall: Tipps  

Die Frage, die sich Betroffene natürlich stellen ist, wie man einen Gichtanfall schnell behandeln kann und vor allem die starken Schmerzen lindert. Viele Patienten schwören auf homöopathischen Mittel, welche gegen die Schmerzen helfen und die Entzündungen hemmen sollen. Auch Physiotherapie und Akupunktur sollen gegen Gichtanfälle helfen. Bei Gichtanfällen gibt es nur das Problem, dass es keine wirkliche Erste Hilfe gibt. Denn die Schmerzen und Entzündungen können nicht schnell verheilen. Daher ist es wichtig, dass man seinem Körper langfristig hilft:   

  • Stellen Sie Ihre Ernährung um und verzichten Sie auf purinhaltige Lebensmittel.  
  • Ernähren Sie sich vor allem fettarm und verzichten auf Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und fettigen Fisch. Zudem sollten die Mahlzeiten kalorienarm zubereitet werden.  
  • Verzichten Sie auf einen übermässigen Alkoholkonsum. Bedeutet nicht, dass Sie vollständig auf Alkohol verzichten müssen. Dennoch sollten Sie Alkohol nach bestem Wissen und Gewissen zu sich nehmen.  
  • Trinken Sie über den Tag verteilt viel Wasser, im besten Fall zwischen 2 und 3 Liter. Sollten Sie zusätzlich Sport treiben und viel schwitzen, so sollten Sie noch mehr Wasser trinken.  
  • Sorgen Sie für regelmässige Bewegung oder treiben sie Sport. Doch es müssen nicht immer anstrengende und kräftezehrende Sportübungen sein. Regelmässiges spazieren gehen, Fahrradfahren oder auch wandern kann helfen.  
  • Sollten Sie Übergewichtig sein, so sollten Sie versuchen abzunehmen und das Körpergewicht zu reduzieren. Aber auch hier sollte man mit viel Ruhe an eine Gewichtabnahme gehen. Der Verlust von Körpergewicht braucht seine Zeit.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/gicht-ursachen-symptome-behandlung/
  • https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/orthopaedische-erkrankungen/wohlstandserkrankung-gicht-2019132

Bildnachweis: ©Envatoelements

Learn More