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Was ist Kammerflimmern: Definition und Erklärung!

Probleme mit dem Herzrhythmus treten immer häufiger auf und können zu wirklichen Problemen führen. Vor allem, wenn es am Herz zum Kammerflimmern kommt. Hierbei kann es im schlechtesten Fall zu einem schnellen Tod kommen. Doch was genau ist Kammerflimmern eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Wir klären auf!  

Definition 

Beim Kammerflimmern handelt es sich um die gefährlichste Art von Herzrhythmusstörungen. Herzrhythmusstörungen sind nichts Ungewöhnliches und können am Menschen jederzeit auftreten. Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen 

Kommt es zu Herzrhythmusstörungen, so fühlt sich die betroffene Person unwohl und es treten verschiedene Symptome auf. Dabei können Herzrhythmusstörungen unterschiedlich stark auftreten. In der Regel schlägt das menschliche Herz etwa 60 bis 90 Mal pro Minuten. Doch hier ergeben sich auch Unterschiede zwischen Geschlecht und Alter. Bei Frauen schlägt das Herz in der Regel etwas schneller, als bei einem Mann.  

Folgende Unterschiede ergeben sich bei einem Ruhepuls (Schläge/Minute): 

  • Babys: zwischen 120 und 140 
  • Kleinkinder: zwischen 100 und 120  
  • Jugendliche: zwischen 80 und 100 
  • Erwachsene: zwischen 60 und 80  

Bei Senioren kann der Ruhepuls auch etwas höher als 60 bis 80 sein. Während bei einem ausgewachsenen Menschen das Herz zwischen 60 und 80 Mal pro Minute schlägt, ist der Wert bei Kammerflimmern deutlich höher. Der Wert liegt etwa bei 300 Herzschlägen pro Minute und ist damit so hoch, dass das Herz kein Blut mehr pumpen kann. Somit gelangt kein Blut mehr in den Blutkreislauf und es kommt zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand.  

Unterschied zu Vorhofflimmern 

Gerne wird das Kammerflimmern mit dem Vorhofflimmern verwechselt. Klingt zwar sehr ähnlich, ist aber tatsächlich nicht das Gleiche. Beim Kammerflimmern ist das Herz nicht mehr in der Lage, Blut in den Blutkreislauf zu pumpen. Dadurch bleibt das Herz stehen und es müssen sofort Wiederbelebungsmassnahmen ergriffen werden.  

Beim Vorhofflimmern hingegen kommt es nicht direkt zu einem Herzstillstand. Stattdessen kann das Vorhofflimmern aber zu weiteren Schäden am Körper führen. Grundsätzlich entstehen durch Vorhofflimmern Blutgerinnsel, welche dann weitere Herzkrankheiten oder auch einen Schlaganfall herbeiführen können.  

Somit ist beim Kammerflimmern die Überlebenschance deutlich geringer, als bei einem Vorhofflimmern. In jedem Fall sind Betroffene auf eine Erste Hilfe angewiesen. Beim Vorhofflimmern geht man dennoch anders vor, als bei Kammerflimmern. Erfahren Sie mehr über die Anleitung zur Ersten Hilfe bei Kammerflimmern.  

Ursachen 

Die Ursachen für das Auftreten von Kammerflimmern können völlig unterschiedlich sein. Am häufigsten sind Herzvorerkrankungen für Kammerflimmern verantwortlich. Doch es gibt immer noch Fälle, bei der sich die Ursache nicht wirklich feststellen lässt. Oder bei der eine Vorerkrankung bisher nicht entdeckt wurde. So können auch Menschen, welche einen gesunden Eindruck machen, plötzlich von Kammerflimmern betroffen sein.  

Die häufigsten Ursachen sind:  

  • Herzinfarkt 
  • Herzinsuffizienz 
  • Herzfehler 
  • Koronare Herzerkrankungen  
  • Angeborene Herzfehler 
  • Medikamente 
  • Narkosemittel 
  • Magensiummangel 
  • Kaliummangel  

Symptome 

Die Symptome von Kammerflimmern sind relativ eindeutig und klar erkennbar. Zudem unterscheiden sich die Symptome auch von den Symptomen von Vorhofflimmern. Beim Vorhofflimmern sind Betroffene bei Bewusststein und beklagen sich über weitere Symptome, wie Brustschmerzen oder Atemnot.  

Bei Kammerflimmern hingegen fällt das Opfer plötzlich in Ohnmacht. Vorher gibt die betroffene Person meist noch einen Seufzer oder ein leichtes Stöhnen von sich. Anschliessend liegt die betroffene Person bewusstlos und regungslos auf dem Boden. Dann setzt die Atmung aus und ein Puls lässt sich auch nicht mehr erfüllen. Ist das der Fall, so muss man sofort Erste Hilfe leisten. Anderenfalls führt das Kammerflimmern zu einem schnellen Tod der betroffenen Person.  

Was tun bei Kammerflimmern? 

Kommt es zum Kammerflimmern, so sollte man sofort mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Eine ausführliche Anleitung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung gibt es gleich hier 

Zusätzlich zu den Wiederbelebungsmassnahmen kann auch der Einsatz eines Defibrillatoren hilfreich sein. Ist solch ein Gerät in der Nähe vorhanden, so sollte man sich nicht davor scheuen diesen zu benutzen. Eine umfangreiche Erklärung befindet sich meist am Aufenthaltsort des Defibrillatoren. Zudem sind mittlerweile viele Gebäude und Einrichtungen mit einem Defibrillator ausgestattet. Auch das Personal an Orten, wie Flughäfen oder Bahnhöfen, sind meist auf die Nutzung der Geräte geschult.  

Neben einer schnellen Ersten Hilfe ist bei Kammerflimmern auch eine schnelle und professionelle medizinische Hilfe nötig. Mit einer NotfallApp, wie der TarisApp, lassen sich medizinisch geschulte Passanten in näherer Umgebung schnell um Hilfe bitten. So kann auch bei einem Kammerflimmern ein ausgebildeter Arzt oder ein ausgebildeter Ersthelfer in unmittelbarer Nähe schnell helfen.  

Wussten Sie schon? 
Nach dem Wählen des Notrufes kann es durchschnittlich bis zu 15 Minuten dauern, bis die Rettungskräfte eintreffen.  

Kammerflimmern vorbeugen  

Vorbeugen lässt sich Kammerflimmern zum Beispiel durch regelmässige Untersuchungen bei einem Arzt oder durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Bei vorbeugenden ärztlichen Untersuchungen können zum Beispiel Vorerkrankungen am Herz diagnostiziert werden, welche ein Kammerflimmern auslösen könnten. Durch die Diagnose und anschliessende Behandlung der Herzvorerkrankung lässt sich das Risiko eines Kammerflimmerns minimieren.  

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist vor allem für die Lebensqualität und den Körper sehr wichtig. Besonders dadurch lassen sich Herzvorerkrankungen minimieren. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann zudem durch regelmässige Bewegung unterstützt werden. Sportliche Aktivitäten können den Körper stärken und vor Vorerkrankungen schützen. 

Mit dem Älterwerden steigt automatisch das Risiko von Kammerflimmern. Deshalb sollten grundsätzlich ältere Menschen immer wieder den Blutdruck selbstständig kontrollieren. Das geht zum Beispiel mit einem Blutdruckmessgerät. Bei auffälligen Werten kann anschliessend ein Arzt aufgesucht werden.  

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links: 

  • https://www.br.de/radio/bayern2/was-tun-bei-kammerflimmern-100.html 
  • https://www.muenchen-klinik.de/herz-kreislauf-erkrankungen/herzrhythmusstoerungen-kammerflimmern-vorhofflimmern/ 
  • https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzrhythmusstoerungen/vorhofflimmern/vorhofflimmern-symptome 
  • https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz/welcher-puls-ist-normal 

Bildnachweis: ©Envatoelements

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Herzinsuffizienz: Das müssen Sie über die Herzkrankheit wissen!

Spricht man von einer Herzinsuffizienz, so bringt man diese oft in Verbindung mit einem Herzinfarkt. Doch wann spricht man von einer Herzinsuffizienz und wann von einem Herzinfarkt? Worin liegen die Unterschiede und vielleicht auch Gemeinsamkeiten? Wir klären Sie auf!  

Was ist eine Herzinsuffizienz? 

Bei einer Herzinsuffizienz handelt es sich laut Definition, um eine Herzschwäche. Durch die Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage ausreichend Blut in den Körper zu pumpen. Das hat dann zur Folge, dass unsere Organe und auch Muskeln nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Darunter leiden dann wiederum unsere Organe und Muskeln. Kurz gesagt handelt es sich also um eine Herzkrankheit mit einer Pumpstörung. 
Dennoch kann es sich schon um eine Herzschwäche handeln, wenn sich das Herz nicht mehr richtig entspannen und ausdehnen kann. Auch hier ist dann von einer Herzinsuffizienz die Rede. Diese Art der Herzschwäche tritt in der Regel in Kombination mit Bluthochdruck, Herzmuskelentzündung oder Herzinfarkt auf. Nach diesen Erkrankungen ist das Herz meist so geschwächt, dass eine Herzschwäche als Folge auftreten kann.  

Was passiert bei einer Herzinsuffizienz? 

Laut Definition handelt es sich bei einer Herzinsuffizienz um eine Herzschwäche, wodurch das Herz nicht mehr zu 100 % auf seine gewohnte Leistung zurückgreifen kann. Hierbei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie ein Herz in seinen Funktionen eingeschränkt werden kann. In der Regel kann das Herz nicht mehr auf seine volle Pumpleistung zählen. Das Herz kann also nicht mehr so gut arbeiten und man ist in bestimmten Situationen eingeschränkt. Doch wie kommt es überhaupt zu einer Herzinsuffizienz? Hierfür gibt es verschiedene Ursachen.  

Ursachen  

Grundsätzlich tritt eine Herzinsuffizienz im hohen Alter auf, da das Herz automatisch mit der Zeit an Leistung verliert. Sprich ist es ein natürlicher Lauf, dass man irgendwann an einer Herzschwäche leidet. Doch es kann auch andere Gründe für eine Herzschwäche geben, wie zum Beispiel als Folgeschäden nach einer Herzkrankheit. 
Zu den häufigsten Herzkrankheiten mit einer Herzinsuffizienz als Folge gehören:  

  • Herzinfarkt 
  • Bluthochdruck 
  • Koronare Herzkrankheiten 
  • Angeborene Herzschäden 
  • Herzrhythmusstörungen 
  • Herzmuskelentzündung 

Die meisten dieser Ursachen sind Herzkrankheiten, welche mit der Zeit auftreten können. Eine Herzmuskelentzündung hingegen können wir weitaus besser vorbeugen. Normalerweise tritt eine Entzündung der Herzmuskel dann auf, wenn wir unser Herz überlasten. So zum Beispiel tritt oft eine Herzmuskelentzündung auf, wenn man Sport treibt, obwohl man krank ist 

Symptome  

Wie macht sich eine Herzinsuffizienz eigentlich bemerkbar? Nach einer Herzkrankheit merkt man natürlich schnell, ob man in seiner körperlichen Leistung eingeschränkt ist. Man kann nämlich gut vergleichen, wie es einem davor und danach ging. Zudem kann nach einer Herzkrankheit der behandelnde Arzt eine zusätzliche Herzinsuffizienz als Diagnose feststellen. 
Ist das nicht der Fall, so macht sich eine Herzinsuffizienz über folgende Symptome bemerkbar:  

  • Alltägliche Bewegungen sind deutlich anstrengender als bisher  
  • Gliedmaßen sind dauerhaft kalt  
  • Flüssigkeit in der Lunge und unangenehmer Husten 
  • Allgemeine Atemprobleme mit Kurzatmigkeit bis hin zur eventuellen Atemlosigkeit  
  • Schlafstörungen durch Atemprobleme 
  • Wassereinlagerungen an den Beinen und Füßen 
  • Antriebslosigkeit und man fühlt sich schlapp  

Worin liegt der Unterschied zu einem Herzinfarkt? 

In der Regel lösen ähnliche Ursachen die beiden Herzkrankheiten aus. Doch sie unterscheiden sich darin, dass die Herzinsuffizienz meist die Folge eines Herzinfarktes ist. Zudem ist bei einem Herzinfarkt die Verengung der Herzkranzgefäße der Auslöser. Bei einer Herzinsuffizienz handelt es sich um eine allgemeine Herzschwäche. Außerdem kann man bei einer Herzinsuffizienz von einer akuten oder auch chronischen Krankheit sprechen. Erfahren Sie mehr darüber, was bei einem Herzinfarkt in unserem Körper passiert. 

Welche Arten der Herzinsuffizienz gibt es? 

Eine Herzinsuffizienz kann man in viele unterschiedliche Kategorien unterscheiden. So zum Beispiel kann man zwischen einer Links- und Rechtsherzinsuffizienz unterscheiden. Zudem gibt es noch weitere Unterscheidungsmöglichkeiten: 

  • Globale Herzinsuffizienz 
  • Diastolische Herzinsuffizienz 
  • Systolische Herzinsuffizienz 

Aber man kann auch zwischen einer akuten und chronischen Herzinsuffizienz unterscheiden.  
Akut: 
Bei einer akuten Herzinsuffizienz handelt es sich um eine Herzschwäche, welche im Moment auftritt. Hierbei reichen schon wenige Minuten oder auch Stunden aus.   
Chronisch:
Bei einer chronischen Herzinsuffizienz hingegen handelt es sich um eine langwierige Herzschwäche. Hier liegt die Krankheit schon seit mehreren Wochen, Monaten oder auch Jahren vor.  

Schweregrad einer Herzinsuffizienz 

Eine Herzinsuffizienz kann man in vier unterschiedliche Schweregrade unterteilen. Hierbei richtet man sich nach dem von der New York Heart Association (NYHA) vorgegebenen Stadien.  

  • 1. Schweregrad: Es treten zwar kaum Symptome auf, dennoch ist die Herzleistung eingeschränkt.  
  • 2. Schweregrad: Atemnot und Erschöpfung treten nach körperlicher Belastung auf.  
  • 3. Schweregrad: Hierbei treten die ersten Symptome schon nach sehr leichter körperlichen Belastung auf.  
  • 4. Schweregrad: Die Symptome treten verstärkt auf, ohne dass man hierbei eine körperliche Belastung hat.  

Wie hoch ist die Lebenserwartung bei einer Herzinsuffizienz? 

Die Lebenserwartung ist natürlich von der Schwere der Herzschwäche abhängig. Befindet sich die Herzschwäche im Schweregrad I, so ist die Lebenserwartung weiterhin hoch. Handelt es sich aber um den Schweregrad III oder IV, so ist natürlich die Lebenserwartung um einiges geringer. Pauschal kann man natürlich keine Garantie für die unterschiedlichen Schweregrade aussprechen. Jede Herzschwäche ist ernst zu nehmen und kann weitgreifende Beschränkungen bedeuten. Um die Lebenserwartung mit einer Herzinsuffizienz zu erhöhen, kann man sich behandeln lassen.  

Welche Therapie gibt es für eine Herzinsuffizienz? 

Die Behandlung von einer Herzinsuffizienz ist von Schweregrad zu Schweregrad unterschiedlich. Außerdem muss die Behandlung auf jeden Patienten individuell angepasst werden. So spielen zum Beispiel Vorerkrankungen am Herzen und auch weitere Vorerkrankungen eine wichtige Rolle. Bei der Behandlung kann zum einen eine medikamentöse Therapie oder ein operativer Eingriff erfolgen. Mit der Zufuhr von Medikamenten kann man der Herzschwäche ein wenig entgegenwirken.
Ein operativer Eingriff hingegen erfolgt meist nur bei einer schwerwiegenden Herzinsuffizienz. Welche Behandlung ist für meine Herzschwäche optimal? Diese Frage sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Dieser kann eine entsprechende Therapie anraten, zum Beispiel in Form von einer Kur. 
Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.herzzentrum-lahr.de/fachbereiche-krankheitsbilder/krankheitsbilder-a-z/herzinsuffizienz-herzschwaeche/#was-ist-eine-herzinsuffizienz-herzschwaeche
  • https://www.ukw.de/behandlungszentren/dzhi/was-ist-eine-herzinsuffizienz/

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Herzinfarkt erkennen: Worauf muss man achten?

Ein Herzinfarkt gehört zu einer der häufigsten Todesursachen bei einem Menschen. Laut Schweizer Herzstiftung sind rund 30.000 Menschen in der Schweiz jährlich von einem Herzinfarkt betroffen. Doch wann weiß man, ob es sich um einen Herzinfarkt handelt? In diesem Artikel erfahren Sie, wie man einen Herzinfarkt im Ernstfall erkennen kann.  

Wie erkenne ich einen Herzinfarkt? 

Zunächst ist die viel wichtigere Frage, die man sich stellen sollte, wann überhaupt ein Herzinfarkt entstehen könnte. Die Vorzeichen eines Herzinfarktes stehen besonders dann schlecht, wenn man sich ungesund ernährt oder nur wenig in Bewegung hält. Aber auch das Rauchen kann sich negativ auf das Herz auswirken.  
Doch einem Herzinfarkt kommt man vor allem im hohen Alter immer näher. Je älter wir werden, desto schwächer und älter wird auch unser Herz. Dabei beginnen dann die Herzgefäße sich langsam zu verschließen und ein Herzinfarkt wird immer wahrscheinlicher.  
Um schließlich im Ernstfall einen Herzinfarkt zu erkennen, sind die auftretenden Symptome sehr wichtig. Es ist aber auch wichtig die Symptome ernst zu nehmen und schnell Hilfe anzufordern. Sollte man die Anzeichen eines Herzinfarktes unterschätzen, so stehen die Überlebenschancen nicht gut.  
Hin und wieder gibt es nämlich Fälle, bei denen man von einem leichten oder stillen Herzinfarkt spricht. Hierbei handelt es sich um einen schleichenden Herzinfarkt, welcher oft unterschätzt wird. Damit es aber nicht so weit kommt, sollte man einen Herzinfarkt erkennen können.  

Symptome 

Ein Herzinfarkt schnellstmöglich erkennen kann man, wenn man sich mit den Anzeichen vertraut macht. So kann man bei auftretenden Symptomen schnell ein Herzinfarkt diagnostizieren und sich entsprechend helfen lassen. Dabei sollte die Wahl des Notrufes immer die erste Entscheidung sein. Treffen die Ersthelfer schnell ein, so steigt auch die Überlebenschance.  
Zu den häufigsten Symptomen gehören folgende:  

  • Starker Schmerz im Brustbereich 
  • Druckgefühl im Brustbereich 
  • Druckgefühl weitet sich auf weitere Körperstellen wie Arme oder Hals aus 
  • Todesangst 
  • Atemnot 
  • Schweißausbruch 
  • Schmerzen werden nicht besser  

Weitere Vorzeichen von einem Herzinfarkt können zum Beispiel auch ein Kribbeln in der linken Hand oder ein Schmerz im rechten Oberarm sein. Diese Anzeichen stehen aber meist in Verbindung mit den anderen Symptomen 
Falls diese Symptome auftreten, sollte man den Notruf wählen und erstmal ruhig bleiben. Wenn es einem nicht möglich ist den Notruf selbst zu wählen, dann sollte man versuchen, um Hilfe zu bitten. Wichtig ist, dass der Notruf auf jeden Fall getätigt wird. Einen Herzinfarkt kann man nur überleben, indem man sich in einem Krankenhaus behandeln lässt. Um bis zum Eintreffen im Krankenhaus zu überleben, ist man auf die Hilfe der Ersthelfer angewiesen.  
Hinweis: Mit unserer App ist es sogar möglich Erste Hilfe über das Smartphone anzufordern. Mehr dazu erfahren Sie gleich hier 

Arten eines Herzinfarktes 

Bei einem Herzinfarkt können Unterschiede bei der Stärke auftretenIn der Regel treten die Symptome so eindeutig auf, dass man sicher von einem Herzinfarkt ausgehen kann. Doch es gibt Fälle, bei denen sich ein schleichender Herzinfarkt ergibt. Dabei kann man von einem leichten oder stillen Herzinfarkt ausgehen 
Wichtig hierbei ist, dass man die Symptome ernst nimmt und sich umgehend untersuchen lassen sollte. Hierbei treten zwar dieselben Symptome auf, doch nur in eine abgeschwächte Variante. Oder es treten nur vereinzelte Symptome auf, welche nicht direkt auf einen Herzinfarkt hinweisen. Wie zum Beispiel ein leichter Druck im Oberkörperbereich oder leichte Schmerzen in der Brust. 
Dennoch sollte man die Symptome nicht unterschätzen. Außerdem sollten einem die Symptome eines Herzinfarktes bekannt sein. Nur dann kann man auch einen Herzinfarkt erkennen. Mit unserer App zum Beispiel kann man im Notfall nach Hilfe rufen.  

Risikofaktoren Herzinfarkt 

Möchte man ein Herzinfarkt erkennen, so sollte man sich auch mit den Risikofaktoren auseinandersetzen. Die Risikofaktoren können einen Herzinfarkt begünstigen, indem sie der Gesundheit und dem Herz schaden. Außerdem kann man so auch einem Herzinfarkt zuvorkommen und diesen vorbeugen. Laut Schweizer Herzstiftung sind nämlich neun von zehn Herzinfarkte von unterschiedlichen Faktoren abhängig, welche man selbst beeinflussen kann.  
Dazu gehören unter anderem:  

  • Keine ausreichende Bewegung 
  • Ungesunde Ernährung 
  • Rauchen (auch das Passivrauchen) 
  • Stress  
  • Bluthochdruck 
  • Übergewicht 
  • Diabetes  
  • Alter  

Viele der obengenannten Faktoren liegen in unserer Hand und können wir auch selbst steuernVor allem das Rauchen schadet unserem Körper und das nicht nur der Lunge. Schon das Passivrauchen kann das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Sprich schadet das Rauchen nicht nur den eigenen Körper, sondern auch unseren Mitmenschen. Sie sind regelmäßiger Raucher? Dann sollten Sie spätestens jetzt damit aufhören.  
Stattdessen sollten Sie darauf achten genug Sport zu treiben und Ihren Körper in Bewegung zu halten. So kann sich der Körper und auch Ihr Herz stärken. Nicht grundlos ist das Herz eines Leistungssportlers um einiges größer, als das eines normalen Menschen. Zudem können Sie den Körper durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung zusätzlich stärken. Hierbei finden Sie schon viele einfache und gesunde Rezepte zum Kochen im Internet. Gegebenenfalls können Sie einen Ernährungsplan bei Ihrer Krankenkasse anfragen. Diese bieten meist einen Kurs für eine ausgewogene Ernährung an.  
Dann gibt es noch Faktoren, welche wir nicht zwingend beeinflussen können. Dazu gehören das Alter oder auch Vorerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes. Deshalb sollten Sie in diesen Fällen einen Arzt aufsuchen und mit ihm direkt Behandlungsmöglichkeiten besprechen. So können Sie im besten Fall einen Herzinfarkt vorbeugen.  
Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.swissheart.ch/herzkrankheiten-hirnschlag/risikofaktoren.html

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Herzinfarkt: Was kann man im Ernstfall tun?

Ein Herzinfarkt kann jeden treffen und jederzeit auftreten. Doch wie verhalte ich mich im Falle eines Herzinfarkts? Wie kann ich anderen dabei helfen? In diesem Artikel liefern wir die Antworten auf diese und weitere Fragen.  

Wie kann ich anderen bei einem Herzinfarkt helfen? 

Ob Sie auf einer Familienfeier oder alleine auf der Straße unterwegs sind. Theoretisch könnte jederzeit eine Situation vorkommen, in der Sie mit einem Herzinfarkt konfrontiert werden. Denn jedes Jahr sind ungefähr 30.000 Menschen in der Schweiz von der Herzkrankheit betroffen.
Um bestens auf so eine Situation vorbereitet zu sein, sollte man wissen wie man sich im Ernstfall verhält. Wir haben eine kleine Anleitung zusammengestellt, an die man sich halten sollte, wenn der Fall eines Herzinfarktes auftritt.  

  1. Achten Sie zunächst auf die Symptome und beobachten Sie diese, ob diese andauern oder wieder abschwächen. 
  2. Bleiben Sie ruhig und wählen Sie den Notruf (144). Berichten Sie von der Situation und befolgen Sie den Anweisungen am Telefon.  
  3. Befreien Sie die betroffene Person von enger Kleidung am Oberkörper. Dazu zählen zum Beispiel Krawatte, Hemd oder auch BH. Denn ein Herzinfarkt bei einer Frau ist nicht unwahrscheinlich.  
  4. Beauftragen Sie eine Person, welche draußen auf die antreffenden Ersthelfer wartet.  
  5. Sobald die betroffene Person nicht mehr atmen sollte und kein Lebenszeichen besteht, sollte man mit der Reanimation beginnenAnweisungen zur Wiederbelebung kann man auch vom Notruf erhalten.

Wenn Sie sich an diese Anleitung halten, so können Sie einen großen Beitrag zur Ersten Hilfe bei einem Herzinfarkt leisten. Das wichtigste ist, dass Sie dabei ruhig bleiben und auch versuchen die betroffene Person zu beruhigen. Um sich aber wirklich sicher zu sein, ob es sich dabei um einen Herzinfarkt handelt, sollte man die Symptome kennen und beobachten.  
Hinweis: Unsere Taris App soll dabei helfen die Erste Hilfe zu gewährleisten. Mehr dazu erfahren Sie gleich hier.

Symptome 

Um einen Herzinfarkt überhaupt zu erkennen, ist die Beobachtung der Symptome sehr wichtig. Die Anzeichen für einen Herzinfarkt sind dabei sehr eindeutig und klar. 
Zu den Herzinfarkt Symptomen gehören: 

  • Starke Schmerzen im Brustbereich mit einem aufbauenden Druck. 
  • Die Dauer der Brustschmerzen dauern länger als 15 min an. 
  • Der Brustschmerz geht in andere Regionen des Körpers über, wie zum Beispiel zu den Schultern und zum Hals. Aber auch Schmerzen am Oberarm oder ein Kribbeln an der Hand können bei einem Herzinfarkt entstehen.  
  • Die Schmerzen werden nicht besser und dauern weiterhin an.  

Sollten diese Symptome auftreten, so können Sie ziemlich sicher davon ausgehen, dass es sich um einen Herzinfarkt handelt. Zudem verspüren die betroffenen meist ein Gefühl der Todesangst und beginnen stark zu schwitzenDazu tritt in der Regel auch eine Atemnot auf, welches die Todesangst verstärkt.  
Ist dies der Fall, so ist es wichtig die Person zu beruhigen. Dabei helfen schon ruhiges atmen oder ein beruhigendes Gespräch. Mit dem Auftreten der Symptome sollten Sie umgehend den Notruf wählen. Je schneller die Ersthelfer antreffen, desto höher ist die Überlebenschance für die betroffene Person.  

Was kann ich bei einem Herzinfarkt tun?  

Viele sind darauf vorbereitet zu handeln, wenn eine andere Person von einem Herzinfarkt betroffen ist. Doch wie verhält man sich eigentlich bei einem Herzinfarkt an der eigenen Person? Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da man eigentlich mit Schmerzen und Todesangst zu kämpfen hat.  
In erster Linie ist es wichtig sich so schnell wie möglich Hilfe zu holen. Entweder man versucht selbst noch den Notruf zu wählen oder bittet eine andere Person darum. Zudem sollte man die Symptome nicht unterschätzen. Je früher der Notruf von einem selbst oder einer helfenden Person getätigt wird, umso schneller trifft die Erste Hilfe ein.  
Dann sollte man darauf achten das man ruhig bleibt und versucht ruhig zu atmen. Je mehr man in Panik verfällt, desto stärker können auch die Symptome werdenMan sollte sich auch bewusst machen, dass die Hilfe schon unterwegs ist. Dies kann auch zur Beruhigung der eigenen Person beitragen.  
Treffen die Ersthelfer ein, so sollte man versuchen die Anweisungen zu befolgen, um dem medizinischen Personal bei der Behandlung zu helfen. Danach wird man in das nächstgelegene Krankenhaus gefahren und weiterbehandelt.  

Wie hoch ist die Überlebenschance? 

Trifft man so schnell wie möglich in einem Krankenhaus ein, so steigen auch die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt. Die Medizin ist mittlerweile so gut entwickelt, dass man auf einen Herzinfarkt sehr gut reagieren kann. Voraussetzung ist natürlich auch eine gute Erste Hilfe 

Herzinfarkt Doccheck 

Sollte man einen Herzinfarkt erleiden und überleben, so sollte man sich unbedingt von einem Arzt weiter untersuchen lassen. Dabei lässt sich meist die Ursache des Herzinfarktes feststellen. Danach ist klar, dass eine weitere Behandlung unvermeidbar istIn der Regel muss man die Ernährung anpassen oder sich mehr in Bewegung halten. Aber auch eine medikamentöse Behandlung ist nicht auszuschließen. Der behandelnde Arzt ordnet dann die weitere Behandlung nach dem Herzinfarkt an. 

Herzinfarkt Behandlung 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Herzinfarkt zu behandeln. Direkt nach einem Herzinfarkt wird normalerweise dem Patienten im Krankenhaus ein Katheter angelegt. Dabei stattet man den Patienten mit einem Stent aus. Der Stent weitet das betroffene Herzgefäß aus, sodass wieder Blut durchfließen kann. Denn in der Regel verursacht ein verschlossenes Herzkranzgefäß einen Herzinfarkt.  
Nach der Behandlung im Krankenhaus dauert die Behandlung weiterhin an. Dabei gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. So kann man zum Beispiel eine Kur absolvieren, welche das Herz wieder stärken soll. So kann man zumindest einen weiteren Herzinfarkt vorbeugen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten kann man mit dem behandelnden Arzt besprechen.
Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.swissheart.ch/de/praevention/verhalten-im-notfall/herzinfarkt.html
  • https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/herzinfarkt/

Bildnachweis: ©Pexels

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Herz Anatomie: Wie funktioniert eigentlich unser Herz?

Ein Herz hält den menschlichen Körper am Leben und arbeitet ohne eine Pause zu machen. Doch wie genau ist das Herz aufgebaut und wie funktioniert es? In diesem Artikel gehen wir auf die Herz-Anatomie eines Menschen ein. 

Wie funktioniert das Herz?

Das Herz ist mit eines der wichtigsten Organe an unserem Körper und hält uns am Leben. Es steht niemals still und kann sich auch keine Pause erlauben. Auch während unseres Schlafs schlägt das Herz fleißig weiter. Und die Herz-Anatomie ist tatsächlich einfacher, als es zunächst scheint. Denn unser Herz funktioniert wie eine Pumpe oder besser gesagt, wie eine Fahrradpumpe. Statt Luft, pumpt das Herz Blut durch unseren ganzen Körper.

Dabei spricht man auch von einem Herz-Kreislauf-System. Nun kann man das Herz-Kreislauf-System in zwei unterschiedliche Kreisläufe aufteilen. Einmal gibt es den Körperkreislauf, dabei handelt es sich um den größeren Kreislauf. Und beim kleineren Kreislauf handelt es sich um den Lungenkreislauf.

Die wichtigsten Bestandteile beim Herz-Kreislauf-System sind die Arterien und Venen. Die Venen werden dabei meist mit der blauen und die Arterien mit der roten Farbe abgebildet. Venen fließen zum Herzen hin und beinhalten sauerstoffarmes Blut. Arterien hingegen führen vom Herzen weg und beinhalten sauerstoffreiches Blut. Es gibt eine Ausnahme: Die Lungenvene ist mit sauerstoffreichem Blut und die Lungenarterie mit sauerstoffarmem Blut versorgt.

Lungenkreislauf

  1. Beim Lungenkreislauf eines Menschen pumpt das Herz das sauerstoffarme Blut aus der rechten Herzkammer in die Lungenarterie. Die Lungenarterie teilt sich dann in viele unterschiedliche und kleine Arterien auf. Dabei verzweigen sich die kleinen Arterien zu noch kleineren Arteriolen und letztendlich dann zu Kapillaren. Bei Kapillaren handelt es sich um sehr kleine Gefäße an einem menschlichen Körper.
  2. Ist das sauerstoffarme Blut an den Lungenkapillaren angekommen, so findet dort ein Gasaustausch statt. Denn das sauerstoffarme Blut ist gleichzeitig auch Kohlenstoffdioxidreich. Das Kohlenstoffdioxid wird also über die Lunge abgegeben und nebenbei wird Sauerstoff über die Atmung aufgenommen.
  3. Da das Blut jetzt mit Sauerstoff beliefert wurde, geht es nun den Weg über die Venen. Dabei fließt das sauerstoffreiche Blut durch die kleinen Venolen, bis es zu den größeren Venen und schließlich zur Lungenvene gelangt. Die Lungenvenen sind dabei mit dem linken Vorhof des Herzens verbunden und versorgen es mit dem sauerstoffreichen Blut.
  4. Anschließend gelangt das Blut in den größeren Körperkreislauf.

Körperkreislauf

  1. Von der linken Herzseite fließt nun das Blut, über die Aortenklappe in die Hauptschlagader. Die Hauptschlagader wird auch als Aorta bezeichnet.
  2. An der Hauptschlagader angekommen, wird das Blut nun an die Arterien weitergegeben. Diese verzweigen sich wiederum in kleinere Arteriolen bis hin zu den Kapillaren des Kopfes und des Körpers. Hierbei findet wieder ein Sauerstoffaustausch statt, diesmal mit den Gewebezellen des Körpers.
  3. Dabei werden die Zellen mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt. Währenddessen nimmt das Blut das Kohlenstoffdioxid und Abfallprodukte aus den Zellen auf.
  4. Das nun sauerstoffarme Blut wird also wieder über die Venolen und Venen zur Körpervene geliefert. Dort gelangt das sauerstoffarme Blut schließlich in die rechte Herzkammer und der Herzkreislauf beginnt erneut beim kleinen Lungenkreislauf.

Wussten Sie schon? Es gibt auch spannende Fakten zur Herz-Anatomie. Zählt man zum Beispiel die Länge aller Blutgefäße zusammen, so erhält man eine Gesamtlänge von etwa 90.000 bis 100.000 km. Das ist fast das doppelte des Umfanges unserer Erde.

Wie schlägt das Herz?

Während das Herz wie eine Fahrradpumpe fleißig am Pumpen ist, zieht sich das Herz immer wieder zusammen. Wenn es sich zusammenzieht, transportiert es das Blut durch die Blutgefäße in den Körper. Wenn sich das Herz wiederum entspannt, füllt es sich mit Blut. Beim Herz handelt es sich nämlich um einen Muskel. Somit zählt das Herz zu einer der stärksten Muskeln in unserem Körper.

Zieht sich das Herz zusammen, so nehmen wir das als einen Herzschlag wahr. Fassen Sie sich mal an die Brust, dann werden Sie ein starkes Herzklopfen wahrnehmen. In der Regel schlägt das Herz zwischen 50 und 80 Mal die Minute. In besonderen Situationen kann das Herz sogar bis zu 200 Mal die Minute schlagen.

Grundsätzlich unterscheidet man bei einem Herzschlag zwischen der Systole und der Diastole. Bei der Systole handelt es sich um die Anspannungsphase des Herzens. Bei der Diastole handelt es sich wiederum um die Erschlaffungsphase. Allgemein gelingt das dem Herz durch elektrische Impulse, die am Sinusknoten gebildet werden. Beim Sinusknoten handelt es sich um den natürlichen Herzschrittmacher.

Herz Anatomie: Wie ist das Herz aufgebaut?

Ein menschliches Herz ist in der Regel so groß wie eine Faust und befindet sich dabei ungefähr in der Mitte unseres Brustkorbes. Und nicht wie viele vermuten auf der linken Brustseite. Das liegt daran, dass etwa 2/3 des Herzens sich auf der linken Seite der Brust befinden. Die restlichen 1/3 befinden sich auf der rechten Seite. Manchmal kann ein menschliches Herz auch größer als eine Faust sein. So ist das oft bei Sportlern der Fall. Denn Sportler oder Athleten brauchen eine hohe Ausdauer bei den sportlichen Aktivitäten, die sie ausüben.

Aufbau eines menschlichen Herzens

Das Herz wird auch als Hohlkörper bezeichnet, da es sich um einen Muskel handelt, welcher hohl ist. Aufgeteilt wird das Herz durch eine Scheidewand in zwei Hälften, in die linke und rechte Herzhälfte. Beide Hälften bestehen jeweils aus einem kleinen Vorhof und einer Herzkammer.

Der Hohlkörper besteht aus folgenden Komponenten:

  • Herzklappen
  • Ventrikel
  • Herzkranzgefäße
  • Kammerscheidewand
  • Hohlvenen
  • Aorta
  • Pulmonalvenen
  • Pulmonalarterie
  • Vorhof

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.hexal.de/patienten/ratgeber/herz-kreislauf/kreislaufsystem
  • https://www.osa.fu-berlin.de/bioinformatik/beispielaufgaben/blutkreislauf/index.html
  • https://www.hexal.de/patienten/ratgeber/herz-kreislauf/anatomie
  • https://www.ukm.de/index.php?id=herz-kreislauf

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Gesundes Herz: Was ist gesund für das Herz?

Mit dem Alter steigt auch die Gefahr der Erkrankungen am Herzen. Doch nicht nur das Alter spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Auch die Ernährung und der allgemeine Lebensstil sind für ein gesundes menschliches Herz wichtig. Doch was genau tut unserem Herzen gut und wie wird es zu ein gesundes Herz? In diesem Artikel beantworten wir diese und weitere Fragen.

Was ist gesund für das Herz?

Mit ganz einfachen Mitteln kann man gutes für sein gesundes Herz tun. Und das nicht erst seit heute, sondern schon von klein auf. Dabei kommt unserem Herz schon im Kindesalter etwas Sport zugute. Wachsen wir mit Sport auf und halten uns regelmäßig in Bewegung, so hält es auch unser Herz fit. Deshalb liegt auch nahe, dass das Herz eines Leistungssportlers in der Regel größer ist als ein durchschnittliches Herz. Das Herz ist nämlich ein Muskel und kann trainiert werden. Normalerweise hat das menschliche Herz eine Größe, wie die einer zusammengeballten Faust. Bei Leistungssportlern hingegen ist das Herz meist etwas größer.

Doch Sie müssen kein Leistungssportler sein, um ihrem Herz etwas Gutes zu tun. Die zwei wichtigsten Faktoren sind Bewegung und gesunde Ernährung. Je früher Sie damit beginnen, desto besser ist es für Ihren Körper und vor allem für Ihr Herz. Je später Sie damit anfangen, desto schwieriger wird es für das Herz sich zu regenerieren. Dennoch lautet das Motto: Es ist nie zu spät! Das Herz kann sich schnell erholen und auch wiederaufbauen. Nichtsdestotrotz muss man mit sehr viel Geduld an die Sache rangehen. Denn es wird nicht gleich von heute auf Morgen alles besser.

Auch das Alter spielt beim Herzen eine sehr wichtige Rolle. Als noch sehr junger und fitter Mensch macht sich eine schlechte Ernährung und wenig Bewegung kaum bemerkbar. Erst mit dem Alter spürt man die Folgen eines weniger guten Lebensstils. Je älter ein Mensch wird, desto mehr Acht muss er auf seinen Körper und auch auf sein Herz legen. Damit man im Alter aber keine Probleme mit dem Herzen bekommt, muss man das Herz stärken. Wie das am besten geht, das erfahren Sie jetzt.

Was stärkt das Herz?

Wie angesprochen sind die zwei wichtigsten Faktoren für das Herz die gesunde Ernährung und etwas Bewegung. Je früher Sie damit beginnen, umso mehr profitiert das Herz davon. Doch gehen Sie ruhig und gelassen an die ganze Sache ran. Um sein Herz zu stärken, erfordert es sehr viel Geduld. Doch nun zur eigentlichen Frage: Was ist gut für ein gesundes Herz und wie kann ich mein Herz stärken?

Bewegung

Die häufigste Todesursache in der Schweiz ist die Erkrankung einer koronaren Herzkrankheit. Und es ist bewiesen, dass die regelmäßige Bewegung des Körpers das Risiko einer Erkrankung verringern. Doch wie viel Bewegung ist notwendig und wann ist es zu viel? Pauschal gibt es dafür keine richtige Antwort. Es kommt immer auf die Umstände an und diese sind von Menschen zu Menschen unterschiedlich. Ausschlaggebend ist das Alter, wie fit man sich fühlt und welche Vorerkrankungen schon vorhanden sind. Schon die Kleinigkeiten machen es aus.

In der heutigen Zeit leben wir in einer sehr technologisch fortgeschrittenen Zeit und es wird uns alles leichter gemacht. Wir müssen keine Treppen mehr nutzen und werden von Rolltreppen transportiert. Und die Liste ist ewig lang. Doch wenn Sie schon auf die Rolltreppen verzichten und die Treppen selbst gehen, dann haben Sie schon viel für Ihren Körper gemacht. Zudem tut es dem Körper immer gut einen Spaziergang zu machen. Außerdem reicht es schon aus sich in kleinen Sportkursen anzumelden und diese regelmäßig zu besuchen. Diese müssen auch nicht immer intensiv, sondern können auch gerne etwas entspannter sein, wie beispielsweise bei Yoga oder ähnlichem.

Gesunde Ernährung

Neben Sport und Bewegung ist auch die richtige Ernährung sehr wichtig für das Herz. Eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung kann das Herz stärken. Fast Food, Snacks und das Überfressen können nicht nur dem Körper, sondern auch einem Herz schaden. Eine schlechte Ernährung führt oft zu hohen Blutzucker- oder Blutfettwerten.

Viele kennen es vielleicht noch aus der Schulzeit, nämlich die Ernährungspyramide. Diese bildet grundsätzlich alles Wichtige ab, was Sie wissen müssen. Doch wenn Sie mehr Informationen oder auch eine Ernährungsberatung möchten, so ist das kein Problem. Normalerweise bietet Ihre Krankenkasse spezielle Kurse oder eine persönliche Ernährungsberatung an. Häufig erstellt man dann auch einen speziellen Ernährungsplan auf, welcher nach Ihnen gerichtet ist.

Was ist schlecht für das Herz?

Nun haben Sie in Erfahrung gebracht welche Möglichkeiten Ihnen bleiben, um Ihr Herz zu stärken. Doch es ist auch wichtig zu wissen, welche Faktoren dem Herzen schnell und langfristig schaden können. Dazu gehören folgende Dinge:

  • Stress
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Hoher Blutdruck
  • Alter
  • Vorerkrankungen
  • Erbkrankheiten
  • etc.

Es spielen nämlich viele Faktoren eine Rolle, wenn es darum geht das menschliche Herz zu schaden. Doch bei vielen Punkten können Sie selbst schon einiges verändern. Im besten Fall haben Sie noch nie geraucht und fangen damit auch nicht an. Doch wenn Sie regelmäßiger Raucher waren oder sind, dann wird es spätestens jetzt Zeit damit aufzuhören. Es ist klar, dass Sie nicht von einem auf den anderen Tag einfach damit aufhören können. Auch kleine Erfolge sind für das Herz von Vorteil.

Welche Krankheiten gibt es für das Herz?

Nun stellt sich die Frage, welche Krankheiten die Folge seien können. Denn viele Krankheiten sind einem erst nicht bekannt. Somit nehmen viele Menschen die Herzkrankheiten auf die leichte Schulter und fühlen sich davon nicht betroffen. Doch die Realität holt einen schneller ein, als man selbst vielleicht zu verdenken mag.

Zu den häufigsten Herzkrankheiten zählen folgende:

  • Koronare Herzkrankheiten
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzinfarkte
  • u.v.m.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.swissheart.ch/de/praevention/gesund-leben.html 

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Herzinfarkt: Das passiert bei einem Herzinfarkt im Körper!

Eine der häufigsten Todesursachen ist ein Herzinfarkt. Doch was genau ist ein Herzinfarkt und wie kommt es dazu? In diesem Artikel beantworten wir Ihnen diese und auch weitere Fragen.

Was ist ein Herzinfarkt?

Bei einem Herzinfarkt handelt es sich um eine Erkrankung des Herzens, welche oft im hohen Alter entsteht. Das liegt daran, dass mit den Jahren das Herzmuskelgewebe abnimmt und ein Herzinfarkt wahrscheinlicher wird. Ein Herzinfarkt oder auch Myokardinfarkt genannt ist nicht zu unterschätzen und eine absolute Notfallsituation. Deshalb muss man bei eindeutigen Symptomen schnell handeln und gegebenenfalls erste Hilfe leisten.

Was passiert bei einem Herzinfarkt?

Grundsätzlich kommt es zu einem Herzinfarkt, wenn die Herzwand nicht mehr richtig durchblutet wird. Die Herzwand wird dann nicht mehr richtig durchblutet, sobald die Herzkranzgefäße beginnen sich zu verschließen. Je nach Stärke des Herzinfarktes sind die Herzkranzgefäße nur zum Teil oder auch vollständig verschlossen. Doch wieso verschließen sich die Herzkranzgefäße? Mit dem Alter sammeln sich Kalkablagerungen und Blutfette an den Wänden der Herzkranzgefäße an. Dies hat zur Folge, dass die Herzkranzgefäße das Herz nicht mehr richtig mit Sauerstoff und Blut versorgen können. Das Ergebnis ist dann letztendlich ein Herzinfarkt.

Worin liegt der Unterschied zu einer Herzinsuffizienz?

Oft fällt auch bei Herzkrankheiten auch der Begriff einer Herzinsuffizienz. Doch viele wissen nicht wirklich, um was es sich bei einer Herzinsuffizienz handelt. Prinzipiell handelt es sich wie bei einem Herzinfarkt auch um eine Herzschwäche. Bei einer Herzinsuffizienz hingegen ist es dem Herz nicht mehr möglich das Blut durch unseren Körper zu pumpen. Der Unterschied zu einem Herzinfarkt besteht hauptsächlich in den Symptomen. Typische Symptome sind hierbei Luftnot oder auch Müdigkeit. Bei einem Herzinfarkt hingegen sind die Symptome deutlich auffälliger und schwerwiegender.

Symptome eines Herzinfarktes?

Das wichtigste ist es einen Herzinfarkt und seine Anzeichen so früh wie möglich zu erkennen. Manchmal macht er sich nur schleichend bemerkbar und man weiß nicht, dass es sich um einen Herzinfarkt handelt. Und manchmal sind die Symptome so eindeutig, dass man sicher von einem Herzinfarkt ausgehen kann. In der Regel ergibt sich folgender Ablauf:

  • Die Brust beginnt zu schmerzen und es baut sich ein enormer Druck auf. Die Schmerzen dauern meist länger als 15 Minuten an.
  • Der Brustschmerz weitet sich aus und betrifft auch weitere Körperstellen, wie Schultern, Arme, Hals und Kiefer. Ein Herzinfarkt macht sich auch durch Schmerzen im Oberarm oder kribbeln in der Hand bemerkbar.
  • Die Schmerzen dauern weiterhin an und verschwinden nicht.

Ist dies der Fall, so sollten Sie schnellstmöglich den Notruf wählen und Hilfe fordern. In der Regel macht sich dann ein Notarzt schnellstmöglich auf den Weg. Währenddessen können Sie gegebenenfalls erste Hilfe leisten. Bleiben Sie dabei ruhig und warten Sie auf die Anweisungen des Notrufes.

Weitere Symptome können sein:

  • Atemnot
  • Todesangst
  • Blasses Gesicht
  • Übelkeit
  • Schweißausbruch
  • Allgemeines Schwächegefühl

Ursachen eines Herzinfarktes?

Nun stellt sich nur noch die Frage, wie es zu einem Herzinfarkt kommt. Die häufigste Ursache ist Altersbedingt, da das Herz mit dem Alter schwächer und anfälliger wird. Durch schlechte Ernährung und wenig Bewegung kann es zu Vorerkrankungen wie beispielsweise einer Arteriosklerose kommen. Dabei handelt es sich um sämtliche Ablagerungen an den Arterien, die diese wiederum verengen. Dadurch fließt weniger Blut durch den Körper und man ist selbst anfälliger für Herzinfarkte. Auch das Rauchen oder ein ungesunder Lebensstil können sich negativ auf das Herz auswirken. Deshalb sollten Sie sich regelmäßig von einem Arzt auf mögliche Erkrankungen untersuchen lassen.

Herzinfarkt vorbeugen

Sie sollten darauf achten, dass Sie so viel Stress wie möglich im Alltag vermeiden. Der Job kann oft sehr viel von uns abverlangen, doch dem Körper tun Sie damit wenig Gutes.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, damit Sie Ihren Körper und auch Ihr Herz stärken können.
  • Halten Sie sich in Bewegung und machen Sie ausreichend Sport, so können Sie den Körper zusätzlich stärken.
  • Aber auch sämtliche Vorerkrankungen können mit der Zeit dem restlichen Körper und vor allem auch dem Herzen schaden. Falls Sie von Vorerkrankungen betroffen sind, so sollten Sie diese unbedingt mit Ihrem zuständigen Arzt besprechen.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.rotkreuzkliniken.de/herzinfarkt.html
  • https://www.swissheart.ch/de/herzkrankheiten-hirnschlag/erkrankungen/herzinsuffizienz.html

Bildnachweis: ©Unsplash

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